Ich fahre die Küste entlang und bin auf dem Weg nach Lunenburg. Zuerst statte ich dem Leuchtturm von Peggy’s Cove nochmals einen Besuch ab. Es herrscht kein Wind und es ist sehr angenehm, sodass ich mich in einen der roten Stühle setze, die Beine auf einem Felsen hochlege und die Szenerie genieße.
Nach einer Stunde fahre ich weiter und will die Küstenstraße erkunden, die sogenannte Lighthouse Road. Die Küste ist sehr sehenswert und die zahlreichen Buchten und Inseln sind wie im Klischee mit Häusern und Booten drapiert. Beim heutigen Sonnenschein ergeben sich pittoreske Aussichten. Ich halte zwischendurch immer mal wieder an. Schließlich schaue ich mir Mahone Bay an, ein Örtchen, welches dafür bekannt ist, dass drei Kirchen nebeneinander an der Küste stehen. Gleich in der Nähe befindet sich auch Oak Island, auf der sich ein geheimnisvoller Schatz befinden soll, den sie in zahllosen Fernsehdokus bisher nicht gefunden haben. Man kann die Insel nicht besuchen, da es sich um Privatbesitz handelt.
Schließlich fahre ich nach Lunenburg weiter, welche auf der UNESCO-Kulturerbe-Liste steht, da diese Stadt 1753 als bestes Beispiel für eine geplante britische Siedlung gilt, die auch weiterhin so existiert und aus einer Vielzahl an bunt gestrichenen, historischen Holzhäusern besteht. Ich streife ein wenig umher, genieße den Hafen und sehe mir den historischen Schoner Bluenose II an, der hier beheimatet ist.
Gegen Abend entscheide ich mich dazu, mal einen Hummer zu probieren. Ich sitze auf der Terrasse des The Dockside Lobster & Seafood und genieße die Aussicht auf den Hafen und die Segelschiffe. Als der Hummer serviert wird, ist er bestens vorbereitet, sodass ich ihn sehr leicht öffnen und die Leckerei genießen kann.