Die Fahrt geht nach Port Renfrew, unserem nächsten Ziel. Wir haben von einem Mitbewohner im B&B ein selbst zusammengestelltes Exposé erhalten über die Sehenswürdigkeiten entlang der Küste. Gleich außerhalb legen wir einen Stopp an dem Lady-Sinn-Wasserfall ein. Es genügen ein kurzer Fußmarsch und ein ebenso kurzer Blick auf den netten Wasserfall. Wir fahren die Westküste auf einer Nebenstraße hinauf, auf der heute doch einiges los ist, weil wir Sonntag haben. Auf der gegenüberliegenden Seite des Wassers sind bereits die USA zu sehen. Wenig später machen wir einen Abstecher zum French Beach, der von den Einheimischen gut besucht ist. Es ist ein Strand aus grauen Kieselsteinen, der mit seiner Länge der weitläufigste Strand an diesem Küstenabschnitt ist.
Schließlich kommen wir in Port Renfrew an und machen Halt beim Visitor Center. Mit ausführlichen Informationen und dem Hinweis, dass wir ohne „Permit“ nicht auch nur ein Stück auf dem West Coast Trail wandern gehen dürfen, erreichen wir unsere Ferienwohnung. Leider habe ich nicht darauf geachtet, dass wir zwei Betten oder wenigstens ein großes haben. So wird es ein wenig eng in den nächsten zwei Nächten.
Wir machen es uns erst einmal gemütlich auf dem Sofa, kochen dann ein paar Spaghetti und fahren anschließend am Abend zum Fairy Lake, um uns dort umzuschauen und den Bonsai Tree anzuschauen, den wir dann am Abend und morgen früh fotografieren wollen.
Nachdem wir etwas gegessen haben, fahren wir nochmals hin und machen schon mal die ersten Aufnahmen am Abend, aber es ist wie erwartet nicht optimal. Morgen früh sollte es besser sein.