3. Tag (27. Juli 2025)

Am Morgen mache ich mich nochmals auf den Weg in die Stadt, schaue mir die Kathedrale an und auch den nebenan liegenden Friedhof, der von 1749 bis 1844 betrieben wurde. Ebenfalls werfe ich noch einen Blick in die älteste Kirche von Halifax, St. Pauls von 1744, und gehe hinunter zum Fährterminal, um nach Dartmouth rüberzufahren. Dort möchte ich an der Küste entlanglaufen und den Blick auf Halifax genießen. Da sonntags die zweite Fährlinie nicht fährt, muss ich wieder zurück. Auf dem Rückweg fliegt mir wohl noch eine Biene oder was anderes ins Gesicht und sticht mich oberhalb vom rechten Auge. Es schwillt gleich ein wenig an und ich werde die nächsten Tage wohl mit einem Klaps-Auge rumlaufen müssen.

Von der anderen Seite ist ein sehr schöner Blick auf die Stadt und es hat sich gelohnt, rüberzufahren. Wieder zurück in Halifax gehe ich entlang der Promenade wieder zurück zum Hotel.

Gegen Nachmittag fahre ich nach Peggy’s Cove, um mir den berühmten Leuchtturm dort anzuschauen. Schon als ich ankomme, merke ich, dass es hier ein paar Grad kühler ist und ein starker Wind herrscht. Es ist sehr viel los und die beiden Parkplätze sind recht voll. Ich schaue mir das kleine Dorf mit seinem Naturhafen an und gehe dann in Richtung Leuchtturm. Er ist schon prädestiniert, wie er auf dem Granitfelsen thront. Weil ich viel Zeit habe, gehe ich im einzigen Touri-Restaurant einen Fisch essen und treibe mich im Souvenirshop rum. Draußen ist es recht frisch, trotz Pullover und gegen den Wind die Regenjacke.

Dann ziehen Wolken auf und ich glaube nicht mehr an einen schönen Sonnenuntergang und entschließe mich, zurückzufahren, weil es mir auch einfach kalt ist. Aber ich hätte doch warten sollen, denn zwanzig Minuten später sehe ich im Rückspiegel, wie die Sonne doch nochmal rauskommt und die Wolken rötlich leuchten. Einfach ungeschickt.