29. Tag (22. August 2025)

Wir fahren in den Stanley Park. Es ist etwas mühsam, da wir durch die ganze Stadt müssen und uns von einer roten Ampel zur nächsten durchkämpfen. Nach mehr als einer Stunde erreichen wir dann Stanley Park und biegen auf den Driveway durch den Park ab. Es ist natürlich viel los. Vor allem Fahrradfahrer sind unterwegs, da man sich hier Fahrräder ausleihen kann, um einmal um den Stanley Park zu radeln. Wir machen es mit dem Auto. Am ersten Parkplatz stellen wir das Auto ab und schauen uns kurz die Totempfähle an, die dort von den First Nations stehen. Dann genießen wir die Aussicht am Leuchtturm auf die Stadt und die Berge.

Anschließend fahren wir weiter und machen Halt an einem Parkplatz im Norden am Prospect-Point-Ausblick und schauen auf die Lions Gate Bridge und die Berge. Am Third Beach halten wir nochmals und schauen uns um. Es ist ein sehr schöner Park am Meer und das Top-Naherholungsgebiet von Vancouver.

Wir haben zwar noch genügend Zeit, bis wir zur Fähre nach Vancouver Island müssen, aber aufgrund des zähen Verkehrs machen wir uns schon auf den Weg. Kurz vor dem Fährterminal gibt es noch einen großen Walmart, in dem wir noch Lebensmittel für die nächsten Tage einkaufen und dann noch ein wenig Zeit in der Mall nebenan verbringen, um auch noch eine Kleinigkeit zu essen.

Schließlich ist es so weit und wir fahren zu unserem Zeitfenster zum Fährterminal. Es ist natürlich riesig. Wir stellen uns in die Schlange nach Victoria, unser Buchungscode wird schnell gescannt und dann dürfen wir uns in der Line 45 aufstellen. Hier warten wir, bis es losgeht. Die Fähre hat ein wenig Verspätung. Das Laden geht aber sehr schnell. Wir stellen das Auto auf dem Oberdeck ab, schnappen unsere Sachen und gehen zwei Decks höher, um bei dem herrlichen Wetter die Fahrt draußen zu genießen. Der Blick zurück auf Vancouver ist toll. Es ist sogar der Mount Baker in 65km Entfernung in den USA zu sehen. Als die Fähre zwischen den Inseln durchfährt, ergeben sich immer wieder schöne Ausblicke mit dem einsetzenden Abendlicht.

Als wir ankommen, geht das Entladen auch sehr schnell und die Blechlawine wälzt sich in Richtung Victoria. Das Bed & Breakfast besitzt eine tolle Lage und unser Zimmer hat einen traumhaften Blick auf die Bucht und Victoria.

Da es schon spät ist, gehen wir schnell noch in einer „Nudelbox“ was essen und setzen uns auf die Terrasse.