5. Tag (20. Januar 2020)

Graukopfalbatros

Riesensturmvogel

Unser erster Tag auf See beginnt für mich mit einer schlecht geschlafen Nacht. Ich fühle mich nicht ganz so fit, trotz einem Pflaster gegen Seekrankheit hinter dem Ohr. Die See hält nur Dünung bereit, denn der Wind ist mit 15 Konten eher schwach für diese Region.

Den Tag über gibt es hauptsächlich organisatorische Dinge zu erledigen. So findet ein entsprechend notwendiges Zodiac-Briefing statt, in dem einem ein Überblick über den Ablauf der Fahrten mit den Zodiacs vermittelt wird. Anschließend hält Ali noch einen Vortrag über unser nächstes Ziel, die Falklandinseln, und gibt dabei einen sehr guten Einblick in die Geschichte und das Leben auf den Inseln, die mit ihren 12.000 km² gar nicht so klein sind wie man denkt. Zudem werden die Gummistiefel ausgegeben, in denen wir uns in den nächsten Wochen außerhalb des Schiffes bewegen werden.

Zwischen den entsprechenden Terminen halte ich mich zumeist auf der Brücke und an Deck auf. Unser Schiff wird von zahlreichen Seevögeln begleitet, die man natürlich wunderbar beobachten und fotografieren kann. Dabei sind natürlich die Albatrosse die Stars am Himmel und man fragt sich, wie sie es schaffen, ohne einen Flügelschlag stundenlang – was sage ich – wochenlang in der Luft zu bleiben. Immer wieder faszinierend.