2. Tag (17. Januar 2020)

Ushuaia

Nach einem ziemlich langen und unruhigen Flug, bei dem ich wenig Schlaf hatte, bin ich in Buenos Aires gelandet und somit wieder in Südamerika. Habe auf diesem Flug sogar wieder einmal eine nette Unterhaltung mit meiner Sitznachbarin Carolina. Sie ist auf dem Weg nach Bariloche und muss ebenfalls in Buenos Aires umsteigen. Deshalb treffen wir uns nach der Einreise wieder am Gepäckband, holen unser Gepäck und gehen gemeinsam zum Terminal für Inlandsflüge, um dort zu unseren Anschlussflügen einzuchecken. Nachdem wir das Gepäck also wieder losgeworden sind gehen wir gemeinsam in ein Café, wo wir zusammen frühstücken und uns dabei nett unterhalten, so dass uns die Wartezeit gar nicht so lang vorkommt. Wir verabschieden uns kurz und ich gehe durch die Sicherheit zu meinem Flug. Ihr Flug ist erst etwas später dran.

So geht es für mich auf die letzte Etappe nach Ushuaia. Meine Müdigkeit hält sich in Grenzen, bin aber trotzdem froh, wenn ich heute Abend ankomme. Ich sitze am Fenster und schaue raus. Es ist schon ein sehr trocknes Land unter uns. Es gibt erst wieder mehr Vegetation als wir uns den Anden nähern und in El Calafate zwischenlanden. Der Mt. Fitzroy ist gut zu sehen und natürlich auch der riesige Lago Argentino.

Als wir wieder starten ist es nur noch eine gute Stunde bis Ushuaia. Nach der Landung kann ich es kaum glauben, dass ich wieder in der Stadt am „Ende der Welt“ bin. Ich kenne mich gleich wieder aus, nehme ein Taxi und lasse mich zum Hotel fahren. Nach dem Einchecken gehe ich gleich über die Straße zum Geldwechsler und laufe dann anschließend noch ein wenig umher. Ich kläre auch gleich wie ich morgen in den Nationalpark komme, da ich dort wandern will. Dann öffnet endlich das Restaurant, welches ich mir zum Essen ausgesucht hatte. Ich genieße mein Steak, verlasse aber gleich nach dem Essen das Restaurant und gehe ins Hotel zurück, um mich nach einem langen Tag hinzulegen.