3. Tag (21. Juli 2019)

Nach dem Frühstück startet dann unser Abenteuer Kolumbien. Wir werden hauptsächlich mit Kleinbussen unterwegs sein und verlassen die Stadt am Sonntagmorgen bei wenig Verkehr Richtung Norden. Die halbe Straßenseite ist sonntags immer für Fahrradfahrer abgesperrt. Es wird immer populärer, in Kolumbinen in der Freizeit Fahrrad zu fahren, und die Regierung unterstützt diesen Trend mit solchen Maßnahmen. Es sind auch schon zahlreiche Leute so früh mit den Rädern unterwegs.

Nach rund einer Stunde Fahrt erreichen wir Zipaquirá und besuchen dort die Salzkathedrale. Dabei handelt es sich um ein Salzbergwerk in das eine Kirche „hineingebaut“ wurde. Sie hat zwar keinen offiziellen Kirchenstatus, ist aber trotzdem eine Attraktion. Man betritt das Bergwerk durch einen Zugangsstollen und gelangt in die Kavernen, aus denen das Salz herausgebrochen wurde. Die Kathedrale besitzt eine reiche künstlerische Ausstattung und viele Skulpturen aus Salz und Marmor. Je tiefer wir vorstoßen, umso beeindruckender wird es. Besonders als wir das „Kirchenschiff“ erreichen, an dessen Ende hinter dem Altar ein 16m hohes Kreuz aus der Wand gebrochen wurde. Wir verlassen den Ort erst nach rund zwei Stunden wieder und sehen wieder Tageslicht.

Danach fahren wir weiter durch die Anden-Kordilleren und erreichen Villa de Leyva, checken dort in ein hübsches Hotel ein und machen anschließend einen kurzen Gang durch das Städtchen, um uns zu orientieren. Villa de Leyva wurde bereits kurz nach der Ankunft der Spanier in Südamerika gegründet, konnte seine Architektur bewahren und ist deshalb heute ein sehr hübsches Kolonialstädtchen, welches viele Touristen vor allem aus dem naheliegenden Bogotá anzieht.

Abends gehen wir noch aus und ich danach recht früh ist Bett, da ich meinen Jetlag noch nicht überwunden habe.