11. Tag (29. Juli 2019)

Wir reisen leider schon wieder aus der Lodge ab und fahren mit dem Boot den Fluss hinunter, zurück zur Straße. Mit dem Kleinbus geht es zum Tayrona Nationalpark. Als wir dort eintreffen sind schon viele Leute am Eingang um Tickets zu kaufen. Weil dieser Park so beliebt ist wurde die Anzahl der Besucher pro Tag bereits begrenzt. Wir bekommen aber noch Tickets und fahren zum Parkplatz, von wo aus wir unsere kleine Wanderung zu den Stränden beginnen. Es geht zuerst durch den subtropischen Regenwald und dann anschließend immer an der Küste entlang zu den Stränden. Es sind schon recht viele Leute unterwegs, und wie wir feststellen, kann man im Park auch übernachten, was natürlich eine tolle Sache wäre. Am Wegesrand verkaufen die Ureinwohner noch eine leckere Kokosnuss zum Trinken. Ich nehme eine und genieße das frische Wasser. Immer wieder herrlich.

Zuerst kommen wir an der Playa Arenilla vorbei, gehen am der Playa La Piscina entlang und erreichen den letzten Strand Playa Cabo San Juan de Guia an der schon ziemlich viel los ist, so dass es kaum noch ein kleines Plätzchen für uns gibt. Die Bucht ist sehr schön gelegen und teilt sich durch eine Halbinsel in zwei abgetrennte Sandstreifen. Ich springe aber trotzdem zuerst einmal ins Meer um den Schweiß abzuspülen. Das Wasser ist herrlich und ich kann mich entsprechend abkühlen.

Anschließend gehen wir ins Restaurant hier am Strand. Ich habe keinen Hunger und trinke nur etwas. Danach legen wir uns noch etwas an den Strand bevor es auch schon wieder Zeit wird uns auf den Rückweg zu machen. Ich hatte mir noch überlegt mit einem Boot zurückzufahren und ein Taxi in die Stadt zu nehmen um nicht laufen zu müssen, aber die See war heute ziemlich rau und die Berge leider auch in Wolken gehüllt, so dass ich schließlich drauf verzichtet habe. Deshalb hatte ich dann noch das Glück auf dem Rückweg noch Kapuzineraffen ganz nah am Wegesrand zu sehen.

Wir erreichen wieder den Ausgangspunkt und fahren mit dem Kleinbus dann direkt nach Santa Marta, um dort im Park-Hotel am Malecón einzuchecken. Nachdem wir uns alle wieder vom Strand frisch gemacht haben gehen wir noch ein wenig durch die Straßen von Santa Marta, der ältesten Stadt Südamerikas. Die Straßen sind sehr belebt und es gibt viele Restaurants, Souvenirshops und Bars. Wir gehen durch die Gassen, während uns JuanSe noch die bedeutenden Statuen und Plätze zeigt.

Wir haben Hunger und gehen in ein sehr leckeres Restaurant, in dem es für mich mal wieder ein großes Stück Fleisch gibt. Anschließend setzen wir uns noch in eine Bar und schauen den Straßenkünstlern zu, die versuchen ein paar Pesos zu verdienen. Dann geht auch dieser Tag zu Ende.