8. Tag (29. Juli 2018)

Mt. Monolitte

Biber See

Wir schlafen etwas länger und lassen uns mit dem Frühstück Zeit. Die Sonne scheint vom blauen Himmel und wir packen unsere Ausrüstung wieder in den Kleinbus und machen uns zu unserer Tagestour auf. Zuerst gibt es einen Abstecher ins Besucherzentrum des Parks und anschließend fahren wir zum Grizzly Creek Track, den wir heute ein Stück gehen wollen. Zuerst führt der Baumwurzelweg durch die bewaldete Taiga ins Tal hinein. Es gibt zahlreichen Pflanzen am Wegesrand zu sehen, die Uwe auch gut erklärt. Ich kann mir abermals wieder kaum etwas davon merken.

Wenig später steigt der Pfad ein wenig an und führt den Hang hinauf. Als wir die Baumgrenze verlassen wird der Weg steiniger und steiler, aber die Aussicht wird mit jedem Höhenmeter besser. Das Wetter ist uns heute hold und so genießen wir die Aussicht, während wir weiter steigen. Der dominierende Monolith Mountain wird immer imposanter und schließlich erreichen wir unser Ziel, den Aussichtspunkt Grizzly Lake View Point, von dem wir natürlich auch den See sehen können. Nach einer Pause machen wir uns wieder auf den Rückweg zum Parkplatz. Mit zunehmendem Abstieg gibt es weniger Gespräche in der Gruppe, denn die Müdigkeit der Beteiligten nimmt weiter zu. Als wir zurück sind von unserer kleinen Wanderung bin ich recht matt, aber wieder aktiv, als wir an der sehr großen Biberburg auf dem Weg zum Campingplatz vorbeikommen. Der angestaute See ist riesig und der Biberdamm enorm lang und ziemlich hoch. Wir sehen gleich zwei große Biberburgen im See, und die umliegenden Berge und Wolken spiegeln sich in dessen Oberfläche, als sich plötzlich noch ein Exemplar blicken lässt. Echt klasse, da es hier dauerhaft hell ist lassen sich die Tiere auch bei Tageslicht blicken, und so gelingt mir noch ein passables Biber-Bild.

Als wir am Campingplatz zurück sind machen wir wieder ein Lagerfeuer, gehen aber heute früher zu Bett.