18. Tag (11. Juli 2017)

Palcho Kloster

Palcho Kloster

Palcho Kloster

Tashilhunpo Kloster

Tashilhunpo Kloster

Tashilhunpo Kloster

Shigatse Dzong

Es hatte gestern bereits auf dem Rückweg vom Restaurant geregnet und es regnet auch heute Morgen noch. So fahren wir mit dem Mini-Bus zum Restaurant von gestern Abend, um zu frühstücken.

Gleich anschließend besuchen wir das Palcho Kloster hier in der Stadt. Es stammt aus dem 13.Jh und ist ein weiteres, bedeutendes Kloster Tibets. Die Anlage wurde unterhalb der Festung von Gyangze erbaut und ist berühmt für sein Kumbum – der größte Chörte Tibets. Er hat vier Stockwerke mit 108 Kapellen und über 10.000 Wandbildern. Wir steigen die einzelnen Stockwerke hinauf, ich schauen aber nur vereinzelt in die Kapellen hinein und genieße viel lieber die Aussicht in das graue und regenverhangene Umland. Im Tsulaklakang Tempel des Klosters können wir sogar gegen eine Extragebühr fotografieren. Wir bewundern auch hier die zahlreichen Buddha-Statuen, Bildnisse von Beschützern und Schreinen. In der großen Halle, die von imponierenden Säulen getragen wird sehen wir auch die Betten der Mönche, die hier leben.

Gleich anschließend verlassen wir Gyantse und fahren weiter nach Shigatse unserem nächsten Ziel. Heute macht mir der Regen und die tiefhängenden Wolken irgendwie weniger aus als gestern, vielleicht, weil der Wetterbericht ein wenig Hoffnung macht, dass wir übermorgen, wenn wir auf dem Weg zum Everest sind besseres Wetter haben sollen.

Wir sind in Shigatse, der zweitgrößten Stadt in Tibet nach Lhasa, angekommen. Wir checken im Hotel ein und das Wetter scheint sich ein wenig aufzuheitern. Am Nachmittag besuchen wir das Tashilhunpo Kloster. Es ist eine sehr große Anlage und über viele Jahre der Sitz des Penchen Lama, der als zweithöchster Gelehrter im tibetischen Buddhismus gilt. Auch dieses Kloster besitzt viele Gebäude zur Unterbringung der Mönche. So streifen wir durch die Gassen und erreichen schließlich den Tempel. In der Maitreya-Halle befindet sich eine 26m hohe Statue eines sitzenden Buddha aus Gold und Bronze, dekoriert mit Edelsteinen und Korallen. Man wirkt und fühlt sich daneben recht klein. Die Außenwände sind mit über 1.000 weiteren Buddha-Figuren bemalt.

Als wir den Tempel des Buddha der Zukunft verlassen gehen wir weiter zu den Grabstätten von dreien der Penchen Lama. Auch deren Grabstupas sind sehr groß und mit sehr viel Gold, Silber und Schmucksteinen versehen. Es ist eine enorme Pracht zu bestaunen. Auch die Gebäude dafür sind mit vergoldeten, bronzenen Dächern verziert und von weither sichtbar. So durchstreifen wir die Klosteranlage und befinden uns nach rund zwei Stunden wieder am Eingang. Joeys, Tuula, Chris und ich machen uns noch auf den Pilgerweg um das Kloster herum, auf dem auch die Gläubigen gehen. Uns geht es dabei nur darum, von den höher gelegenen Punkten aus den herrlichen Blick auf das Kloster und die Stadt zu genießen. So brauchen wir noch eine weitere Stunde um diesen Rundgang zu bewerkstelligen und bemerken dabei, dass die an der Mauer angebrachten Gebetsmühlen noch zahlreicher sind als am Potala-Palast in Lhasa.

Bevor wir ins Hotel zurück gehen schlendern wir natürlich noch an den Verkaufsständen entlang, an denen in zahllosen Varianten und in großer Vielzahl Ketten, Bänder und Armreife feilgeboten werden.

Am Abend gehen wir noch schnell um die Ecke, um in einer lokalen Garküche was zu essen. Der Regen überrascht uns auf dem Rückweg. Wir schaffen es aber gerade noch, einigermaßen trocken ins Hotel zu kommen, und so verbringe ich den Abend in der Hotellobby mit Joeys beim Bilder tauschen.