17. Tag (10. Juli 2017)

Yambdrok See

Yambdrok See

Gyantse

Nach dem Frühstück brechen wir zu unserer Tibet Runde auf. Rund eine Stunde später als gedacht verlassen wir Lhasa, weil wir noch bestimmte Permits benötigen, die noch nicht fertig waren. So verlassen wir die Stadt schließlich auf einer gut ausgebauten Autobahn und folgen dem Lhasa Fluss in Richtung des Flughafens. Als wir aus einem Tunnel hinausfahren befinden wir uns direkt auf einer Brücke die den Yarlung Zangbo, überspannt, der später in Indien den bekannteren Namen Brahmaputra erhält. Der Fluss ist bereits hier in Tibet ein gewaltiger Strom, der jetzt in der Regenzeit bis zum Bersten gefüllt ist.

Wir biegen ab, fahren flussaufwärts und halten zwischendurch für einen Fotostopp. Schließlich biegen wir links ab und fahren den Gampa La Pass hinauf. Auch hier machen wir zwischendurch Halt und bewundern die Bergwelt, wenn auch die Gipfel alle in der dichten Wolkendecke versteckt sind. Oben auf dem Pass in 4.800m befinden wir uns kurz unter den Wolken und haben deshalb eine gute Sicht auf den Yambdrok See, einen der drei heiligen Seen Tibets. Der See setzt sich aus sehr vielen verschiedene Armen zusammen, die sich zwischen den Bergen schlängeln. Deshalb können wir von hier oben auch nur einen kleinen Teil sehen. Zu meiner Überraschung sind dutzende Busse mit chinesischen Touristen da. Viele von ihnen stellen sich in einer Schlange an um ein Foto von sich und dem Felsen, in dem die Höhe und der Name des Passes eingeschlagen sind, zu machen.

Wir fahren weiter zum See hinunter, halten dort noch einmal kurz und folgen dessen Ufer. In der kleinen Gemeinde Nagarze essen wir schnell noch eine Nudelsuppe zu Mittag und fahren dann durch ein weiteres Flusstal der Stadt Gyantse entgegen. Hier beziehen wir unser Hotel und machen uns gleich auf den Weg um etwas zu essen. Ich trinke jedoch nur ein Bier und es wird somit ein kurzer Abend.