9. Tag (26. März 2017)

Sur

Dau Werft

Dau Werft

Wadi Saba

Dabab Sinkhole

Dabab Sinkhole

Heute ist unser letzter kompletter Tag. Wir stehen zum Sonnenaufgang auf, aber leider ist es etwas bewölkt, so dass wir das Farbenspiel in der Wüste nicht ganz bewundern können. Nach dem Frühstück packen wir wieder alles zusammen und gehen zu Fuß die Dünen hinunter, während Nicko und Ali die Fahrzeuge beladen und uns hinterherkommen. Wir treffen noch auf einen Kamelhüter, der seine ganze Herde betreut und wir somit erneut schöne Bilder von Kamelen schießen können.

Wir fahren dann weiter nach Norden durch die Wahiba Sands und erreichen eine Lodge an der wir Halt machen um die Orix Antilopen zu bewundern, die hier gehalten werden. Ab der Lodge wird die Piste breiter und wir kommen gut voran. Was uns jedoch auffällt ist der ganze Müll am Rand der Piste und an den Stellen an den die Leute ihr Camp aufgeschlagen haben. Das ist leider recht unschön und macht wenig Freude. Als wir die Sanddünen hinter uns gelassen haben pumpen wir wieder die Reifen auf und erreichen über eine Schnellstraße innerhalb einer weiteren Stunde die Stadt Sur.

Dort schauen wir uns zuerst einmal die größte Dau Werft im arabischen Raum an. Dies ist sehr spannend, da man ungehindert überall herumspazieren kann und sogar die Gerüste besteigen darf die um den Daus herum aufgebaut sind. Die Dau‘s werden aus Teak- und Zedernholz, und vor allem ohne Pläne, von Hand gefertigt. Es liegen gerade drei Schiffe auf Kiel an denen gearbeitet wird. Dabei dauert es rund neun Monate bis eine Dau fertig ist. Die große, welche schon recht weit aufgebaut ist geht als Luxusdau nach Dubai.

Auf der Fahrt nach Muskat stoppen wir plötzlich auf der Autobahn und ein paar Fotos von oben auf den Wadi Saba zu schießen. Solchen Situationen zeigen doch sehr eindrücklich das wir uns in einem anderen Land befinden. Von der nächsten Ausfahrt erreichen wir dann den Parkplatz des Wadi und können noch einen Blick von nahem darauf werfen. Er hat viel Wasser, so dass man sogar mit Booten drauf fahren kann und ist an den Ufern von Palmen gesäumt. Wir schießen noch ein paar Bilder und machen uns weiter auf den Weg. Danach fahren wir nochmals kurz von der Autobahn ab und werfen einen Blick auf den Strand und die Küste.

Schließlich erreichen wir das Dabab Sinkhole. Die Decke einer unterirdischen Gewölbehalle, die sich durch Auswaschungen gebildet hatte ist zusammengebrochen und hat das rund 20m tiefe und rund 40m im Durchmesser messende Loch hinterlassen. Es ist mit Wasser gefüllt, da es eine unterirdische Verbindung zum Meer hat. Wir ziehen uns um und springen in die kühlen, klaren Fluten. Es ist herrlich nach den letzten Tagen voller Sand. An der hinteren Seite kann man sogar am Fels etwas hinauf klettern und dann ins Wasser springen. Ein echtes Highlight und ich bin froh das wir dies noch gemacht haben, obwohl es nicht auf der Agenda gestanden ist.

Am frühen Abend erreichen wir dann Maskat und checken wieder im selben Hotel ein. Zuerst nehme ich eine ausgiebige Dusche und gehe dann gemeinsam mit meinen Mitreisenden im Hotel essen. Dann ist es auch schon Zeit für mich das Taxi zum Flughafen zu nehmen um wieder nach Hause zu fliegen.