8. Tag (25. März 2017)

Wahiba Sands

Wahiba Sands

Wahiba Sands

Wahiba Sands

Wahiba Sands

Heute packen wir unsere Zelte wieder zusammen und fahren mit der Fähre aufs Festland zurück. Zuvor kaufen wir im Supermarkt noch für die nächsten zwei Tage ein. Die Fährfahrt ist angenehm. Ich nutze die Toilette und genieße den klimatisierten Aufenthaltsraum. Irgendwie kann ich die Hitze ohne wirklichen Schatten über den Tag nicht mehr so gut ab wie noch vor ein paar Tagen. Nachdem wir von der Fähre runter sind gehen wir zuerst einmal tanken. Dort sehen wir auch wieder den G63 AMG 6×6, ein Supergeländewagen von dem es nur ganz wenige auf der Welt gibt.

Frisch betankt und ein wenig gestärkt fahren wir die Küstenstraße hinauf, die natürlich auch gut ausgebaut und wenig befahren ist. Nach rund einer halben Stunde halten wir an, senken an allen vier Rädern den Luftdruck und biegen nach links in die Sandwüste ab, wobei wir einem Track von Reifenspuren folgen. Zuerst führt der Track recht flach durchs Gelände wird aber mit zunehmender Strecke hügeliger. Der gelbe Sand ist von vereinzelten, niedrigen und kargen Buschwerk bedeckt. Wenn wir eine kleine Düne überfahren und den Blick übers Land haben bekommen wir eine kleine Vorstellung davon wie weit sich dieses Meer aus Sand erstreckt.

Nach rund einer Stunde erreichen wir eine Weggabelung, an der es einen kleinen Souvenir Stand und eine Tankstelle gibt, die aus drei Ölfässern besteht. Hier machen wir Halt und werden von der Dame eingeladen unseren Mittagssnack in einem ihrer „Räume“ einzunehmen. So haben wir wenigstens Schatten und ein Lufthauch durchzieht das Ganze, denn es ist heute wohl der heißeste Tag der Reise. Man kann gar nicht so viel trinken wie man sollte.

Nach der Pause fahren wir noch gut eine Stunde und schlagen unser Lager auf einer Düne, am Rande einer weiteren Düne auf. Da wir recht früh dran sind haben wir noch viel Zeit. Bevor wir die Zelte aufstellen schauen wir uns zuerst einmal um und legen uns anschließend ein wenig zur Ruhe.

Der Wind lässt leider nicht so nach wie wir es erwartet hatten, so dass wir beim Essen schwer mit dem Sand zu kämpfen hatten. Aber wir haben es hinbekommen und konnten uns danach auf den unglaublichen Sternenhimmel konzentrieren. Ich habe zum ersten Mal das Kreuz des Südens und gleichzeitig den Polarstern am Himmel gesehen. Zudem flog die von der Sonne angestrahlte ISS mit einer ungeheuren Geschwindigkeit über uns hinweg. Zudem, als es dann ganz Dunkel war konnten wir auch die Milchstraße erkennen. Ein Lagerfeuer rundete dann anschließend den Abend ab.