7. Tag (24. März 2017)

Morgendlicher Besuch

Fischer auf Masirah

Fischer auf Masirah

Biyad Beach

Ich werde wach als es hell wird, will aber noch liegen bleiben, als Nicko ruft das wir „Besuch“ haben. Zuerst dachte ich an die Meeresschildkröten, die hier an den Strand zur Eiablage kommen, aber als ich aus dem Zelt schaue stehen drei halb wilde Kamele bei uns im Lager. Diese sind ganz friedlich und erhoffen sich wohl einen Leckerbissen von unserem Frühstück. So bleibt viel Zeit zum Fotografien, da die Tiere sich fast zur Schau stellen.

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zu einer kleinen Inselrundfahrt am Morgen. Mit ein paar Fotostopps dazwischen erreichen wir an der Südspitze der Insel einen schönen Badestrand mit wenig Wellen und flachen Wasser. Wir gehen als erstes einmal baden und erfrischen uns. Dabei sehen wir wie von einer der Dau, die vor Anker liegen ein kleines Boot ablegt und mit den Fischern an den Strand fährt. Wir haben Glück und können den Fischern beim Entladen ihres großen Fangs zuschauen. Sie haben Tunfisch gefangen den Sie gleich in eine sehr große Kühlbox auf der Ladefläche eines Pickups packen. So konnten wir sehen wie die großen Kühlboxen beladen werden, die wir auf den Märkten bereits gesehen hatten, als der Fisch dort verkauft wurde.

Anschließend gehen wir uns noch ausgiebig abkühlen und erleben eine kleine unangenehme Überraschung als wir ans Auto zurück kommen. Der rechte hintere Reifen ist platt. Nicko und ich fangen an das Rad zu wechseln und wissen zuerst nicht gleich wie wir es anstellen sollen, als uns ein junger Araber zu Hilfe kommt und auch gleich einen großen Hohlblockstein mitbringt, auf den er mit dem platten Hinterreifen drauf fährt um das Auto hoch zu bekommen. Dann setzen wir den Wagenheber an und lösen die Radschrauben. Der Wechsel geht doch recht flott vonstatten. Lediglich beim Anziehen der Radschrauben stellen wir fest das eine davon das Gewinde vollkommen zerstört ist. So fahren wir eben mit vier, an Stelle mit fünf Schrauben weiter.

Auf dem Rückweg zu Camp halten wir noch kurz in dem kleinen Dorf Sur Mashot und werden von einem Mann spontan auf einen Kaffee und Datteln eingeladen. So sehen wir auch einmal die einfachen Behausungen der Lokalen Leute hier im Oman. Wir versuchen uns ein wenig zu unterhalten und erfahren das noch drei Familien im Dorf leben, jeden mit rund zehn Kindern, von mehreren Frauen. Wir bleiben nicht lange und fahren weiter. Nach ein paar Fotostopps sind wir wieder am Camp zurück und Ali und Nicko präparieren das Mittagessen. Es gibt Nudelsalat.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und ich nutze die Zeit und einmal den Strand entlang zu spazieren und um zu fotografieren. Es sind herrliche Krabben am Strand zu sehen, jedoch leider keine Meeresschildköten. So gehe ich den Strand entlang und genieße den Nachmittag. Als ich wieder zurück bin stürze ich mich zur Abkühlung noch in die Fluten und genieße die Wellen.