6. Tag (23. März 2017)

Sinaw Fischmarkt

Sinaw Fischmarkt

Sinaw Fischmarkt

Durch die Wüste

Biyad Beach

Heute fahren wir eine große Strecke zur Insel Mashirah im Süden. Die Straßen sind wie hier überall im Oman hervorragend ausgebaut und wir komme gut voran. Dabei fällt auf, dass die gesamten Autobahnen in der Nacht beleuchtet werden. Energie spielt wirklich keine Rolle. Dies musste ich auch gestern erfahren als wir zum ersten Mal getankt haben. Für rund 750Km haben wir mit unserem Geländewagen 118 Liter Sprit gefüllt.

Unser erster Stopp ist in der Oasenstadt Sinaw, in der heute Markttag ist. Diese besuchen wir natürlich und schlendern herum. Wie üblich wollen alle mit ihren Geländewagen und Pickups direkt vor die „Tür“ fahren und das Chaos ist entsprechend groß. Es wird gehupt und gestikuliert. In der Fischmarkthalle setzt sich dies dann fort. Es ist faszinieren wie die Männer miteinander um den Preis handeln. Das Angebot an Hochseefischen ist sehr groß und entsprechend viel ist auch los. Gleich nebenan werden Kamele und Ziegen feilgeboten, Es werden aber auch Tiere direkt vom Pickup verkauft, auf denen die Kamele und Ziegen festgeschnallt wurden. Hier geht es ruhiger und auch nicht so hektisch zu.

Etwas dahinter werden die berühmten Krummdolche und andere antike Waffen angeboten. Um die gesamte Halle herum findet der Gemüse Markt statt. Es sind aber auch noch andere Geschäfte für Haushaltsgegenstände vorhanden, was das Bild abrundet und es ist somit alles zu haben was die Menschen hier so brauchen. Nach einer Stunde fahren wir die endlos erscheinende Straße weiter nach Süden. Der Asphalt flimmert wie Wasser und rechts und links der Straße sind immer wieder Fatamorganas zu sehen. In Mahoot essen wir noch eine Kleinigkeit zu Mittag und fahren dann den kurzen Rest zur Fähre.

Die Überfahrt dauert nur eine Stunde und auf der Insel, in Hilf angekommen benötigen wir auch nicht lange um an den Biyad Beach zu gelangen an dem wir die nächsten zwei Nächte im Zelt verbringen werden. Diese sind schnell aufgestellt und während wir uns in den herrlichen Wellen des Indischen Ozeans vergnügen, präparieren Ali und Nicko das Lager und das Abendessen.

Es gibt den am besten gerillten Fisch auf der Reise und Ali hat auf wundersame Weise doch noch etwas zum Trinken gefunden in diesem sonst so trockenen Land. Es wurde noch ein wenig Holz organisiert, so dass wir sogar noch ein kleines Lagerfeuer entfachen konnten. Der Abend endete jedoch trotzdem recht früh, so dass wir uns ins Zelt verkrochen haben.