5. Tag (22. März 2017)

Burg von Jabrin

Burg von Jabrin

Festung Hisn Tamah

Festung Hisn Tamah

Festung Hisn Tamah

Heute Morgen besuchten wir zuerst die Burg von Jabrin, die etwas außerhalb der Stadt liegt. Das „Wohnschloss“ eines Sultans bin Saif al-Ya’arubi. Die Zimmer und Gänge des Schlosses sind sehr sehenswert und vom Dach aus hat man einen herrlichen Blick über die Gegend.

Wir fahren etwas weiter nach Bahla, einer Oasenstadt gleich neben an. Hier verschaffen wir uns zuerst einen Überblick von einem Aussichtspunkt und fahren anschließend hinein in die Stadt, deren dreizehn Kilometer lange Stadtmauer in Resten noch zu sehen ist. Der Höhepunkt ist jedoch die Festung Hisn Tamah, die auch auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes steht und nach jahrelanger Renovierung erst seit kurzem geöffnet ist. Hier lassen wir uns viel Zeit und durchstreifen die große Anlage in allen Winkeln und Türmen. Das Besondere an der Festung ist das diese komplett aus Lehm errichtet wurde und deshalb sehr anfällig ist.

Wir gehen in den Supermarkt und kaufen für unser heutiges Picknick ein. Dies verbringen wir unter einem Baum am Eingang des Wadi Ghul im Nakhar Canyon, welchen wir in den letzten Tagen bereits zweimal von oben bewundern konnten, aber nun fahren wir mit den Autos hinein und die senkrechten Felswände werden immer höher je tiefer wir vorstoßen. Der Weg verläuft hauptsächlich im Flussbett und kann nach den seltenen Regenfällen nicht befahren werden. Heute jedoch haben wir Glück und können bis zum verlassenen Dorf Nakhar fahren, von wo aus unsere Wanderung beginnt. Wir gehen also zu Fuß weiter hinein und bewundern die von der Sonne angestrahlten Felswände rechts und links von uns. Am Ende des Wadi‘s treffen wir auf ein Wasserloch, in dem ich aber nicht baden gehe, in dem unsere drei Frauen sich erfrischen gehen.

Wieder am Auto zurück beschließen wir noch ein Stück weiter aus der Schlucht hinauszulaufen, während Nicko und Ali so nett sind und uns die Zeit geben und mit den Autos nachkommen um uns wieder aufzugabeln.

Auf der Rückfahrt macht Ali noch den Vorschlag zu einem Aussichtspunkt zu fahren und den Blick schweifen zu lassen. Wenig später befinden wir uns im Oasendorf Mistfa Al Abriyeen, einem historischen Dorf, welches man heute besuchen kann. Hier war sehr schön zu sehen wie die Wasserverteilung in einer Oase über die verschiedenen Kanäle funktioniert und wie traditionell der Baustil der Häuser ist. Zudem waren die landwirtschaftlich genutzten Terrassen sehr beeindruckend. Wir wandern einmal quer durchs Dorf und werden am Schluss noch auf eine Imkerei hingewiesen. Dort konnten wir noch Honig probieren, der von Datteln oder andern einheimischen Blüten stammte und ganz anders geschmeckt hat als das man so in Europa gewohnt ist.

Ziemlich müde kommen wir nach einem langen Tag wieder im Hotel an, machen uns kurz frisch und essen im Hotelrestaurant vom Buffet, jedoch an einem Tisch am Pool, weil das ganze Restaurant ausgebucht gewesen ist.