7. Tag (21. September 2016)

Wir brechen sehr früh am Morgen auf, jedoch nicht mit dem Truck, sondern in drei Mini-Bussen. Weil wir die verlorene Zeit durch die Panne wieder aufholen wollen, erledigen Derick und David den Abbau der Zelte, den heutigen Einkauf und kommen mit dem Truck dann direkt ins nächste Camp. So sind wir nach rund zwei Stunden Fahrt gleich nach Sonnenaufgang im Lake Nakuru NP. Der ganze Tag ist mit einer Safari-Fahrt ausgefüllt. Wir umrunden langsam einmal den See. Die tierischen Höhepunkte heute sind ein Spitzmaulnashorn, welches jedoch in einer gewissen Distanz gemütlich im Gras liegt und natürlich die drei Breitmaulnashörner, auf welche wir noch am späten Vormittag stoßen. Zum ersten Mal sehe ich heute eine Familie von Klippschliefern, als wir am Monkey Cliff Aussichtspunkt eine Pause einlegen. Diese murmeltierähnlichen Tiere leben in felsigem Gelände und sind vor ihrer Höhle beim Sonnenbaden zu sehen.

Unseren mitgebrachten Mittagssnack verspeisen wir in der Nähe des Flugplatzes und können den Nachmittag in der Lake Nakuru Lodge verbringen. Zuerst hatte ich Bedenken, was wir hier wohl knapp drei Stunden tun sollen, aber bei einem Bier und dem wunderbaren Blick über die Landschaft vergeht die Zeit doch wesentlich schneller als gedacht. Auf dem Rückweg lässt sich wegen des einsetzenden Regens kaum mehr ein Tier blicken, und so sind wir dann etwas früher als erwartet im Camp zurück. Bei leichtem Regen steigen wir aus und sehen zu unserer Freude, dass Derick und David unsere Zelte bereits aufgebaut haben, so dass uns dies während des Gewitters erspart bleibt.

Am Abend gibt es lecker Essen im Restaurant des Campingplatzes, währenddessen der Strom öfters ausfällt Dies tut der Stimmung jedoch keinen Abbruch und viele nutzen die Gelegenheit sich frühzeitig hinzulegen.