3. Tag (17. September 2016)

Masai Mara

Spitzmaulnashorn

Heute geht es früh raus und ich bin recht froh darüber, weil ich ziemlich schlecht geschlafen habe. Wir brechen nach dem Frühstück gleich auf und fahren heute in die Massai Mara. Der Weg dorthin zieht sich ein wenig, weil die Straßenverhältnisse nicht so toll sind. Kurz vor dem Park machen wir Mittag und besuchen ein Massai Dorf, wobei ich nicht daran teilnehme und meine Sachen derweil lieber neu organisiere.

Danach fahren wir direkt in den Massai Mara National Park. Am der Pforte dauert es noch eine ganze Weile, weil wir von vielen Frauen belagert werden, die entsprechenden Schmuck verkaufen wollen und sich ein paar Mädels aus unserer Gruppe darauf eingelassen haben. Als wir im Park sind, machen wir zuerst eine Safari-Fahrt bevor wir zum Camp fahren. Es sind wie überall Zebras und Gnus am Wegesrand zu sehen, als wir auf ein einsames, altes Löwenmännchen treffen, welches im Gras liegt. Wir beobachten es eine Zeitlang und sind mit der Höhe unseres Trucks an dieser Stelle sehr im Vorteil gegenüber den normalen Safari Fahrzeugen. Etwas weiter sehen wir ein Paar Strauße und treffen wenig später auf die ersten Elefanten, die sich jedoch in den Büschen verstecken. Später kreuzen zwei weitere Elefanten unseren Weg und wir sehen einen Sekretär Vogel. Danach haben wir unser persönliches Highlight, als wir auf eines der seltenen Spitzmaulnashörner treffen, welches wirklich sehr nahe am Wegesrand steht. Ich bin schlechtweg sehr beeindruckt und versuche gute Fotos zu machen.

Gleich anschließend gibt uns ein Löwe die Ehre, ihn entlang des Weges zu begleiten. Den Abschluss der wirklich erfolgreichen Safari bildet dann eine größere Gruppe von Elefanten die klar und deutlich zu sehen im schwächer werdenden Abendlicht zu sehen ist und ruhig dahin zieht. Schließlich machen wir uns auf den Weg ins Camp.

Die Zelte sind schnell aufgestellt, und ich trete meinen Dienst in der Kochgruppe an. Es soll Pasta Bolognese geben und so stehen wir zu viert am Tisch und schnippeln um die Wette. Das Essen ist lecker und der Rotwein, den ich gekauft habe, ebenfalls. Nach dem Essen sitzen wir noch ein wenig ums Lagerfeuer und ich gehe glückselig ins Zelt.