16. Tag (30. September 2016)

Am Morgen starten wir zu einer weiteren Safari-Fahrt und machten währenddessen noch eine Pause am Rande einer Lodge mit kleinem Café, Souvenirständen und herrlichem Blick auf einen der vielen Kraterseen hier in der Gegend. Die Sonne scheint wieder vom wolkenlosen Himmel und wir können wieder einmal einige Tiere sehen, wobei das Highlight eine große Gruppe von Elefanten ist, die die Straße auf dem Weg zum Wasserloch überqueren. Dabei kann man gut erkennen, wer das Sagen hat, denn zur gleichen Zeit nähert sich eine Herde Büffel dem Wasserloch von der anderen Seite. Diese müssen sich aber gedulden, weil sie sich nicht trauen, den Elefanten ihr Vorrecht zu nehmen und deshalb abdrehen, als sich ihnen ein großer Elefantenbulle in den Weg stellt.

Danach sehen wir nichts Erwähnenswertes mehr und wir machen uns auf zu unserem nächsten Ziel, nämlich in den nächsten Tagen die Gorillas zu besuchen. Die Fahrt zieht sich in die Länge, da sich die erstaunlich gut ausgebaute Straße mit zahllosen Kurven durch die Berge und über die Pässe schlängelt. Die Landschaft ist sehenswert und überraschend grün. Wir fahren auf fast 2.500m hoch und es wird merklich kühler im Truck, da wir die Fenster immer noch hochgerollt haben, um eine bessere Aussicht zu genießen. Schließlich kommen wir gegen Abend in Kisoro an.

Wir checken in einem netten Guest House ein und müssen nicht in den Zelten übernachten. Deshalb gibt es auch die Möglichkeit, seine Sachen neu zu organisieren. Die vorhandenen Steckdosen sind in kürzester Zeit alle belegt, weil jeder seine zahllosen elektronischen Geräte laden will, die man heute so mit sich rumschleppt.