3. Tag (18. April 2016)

Als alle an Bord waren, haben wir heute die Tour begonnen. Wir sind nicht so viele, wodurch alle sehr viel Platz im Truck haben.

Unser Truck heißt Sammy und unsere beiden Guides Jason und Max.

Mit dabei sind: Tina und Herrmann aus Hamburg, Heike und Lia aus Frankfurt. Das junge Pärchen Sam und Alice aus Plymouth, dann das norwegische Pärchen Tone und Haverd, die gerade auf Hochzeitsreise sind und vor ein paar Tagen in Kapstadt geheiratet haben. Dazu gesellen sich noch Rachel aus Portugal, unser Ehepaar Uli und Marion aus Norddeutschland und die beiden Frauen Kate und Amy aus UK, auf welche wir noch kurz warten mussten, weil deren Taxifahrer das Hotel nicht gefunden hatte.

Zuerst ging es recht flott über die Autobahn an Pretoria vorbei. Wir stoppen nach einer Stunde an einem großen Einkaufscenter. Dort konnte jeder noch die Dinge erledigen die notwendig waren, wie Geldwechsel, Wasser und Alkohol einkaufen oder – wie ich – die noch fehlenden Batterien besorgen. Dann ging es auch gleich weiter. Wir durchfuhren das Kohlerevier Südafrikas, wobei man rechts und links des Straßenrands die Kohleminen, Abraumhalden, Kraftwerke und Stromleitungen sehen konnte.

Gegen Spätnachmittag erreichten wir unser Camp im Krüger Nationalpark und schlugen unsere Zelte auf. Dabei stellt sich heraus, dass nur Kate & Amy und ich zelten, während alle anderen es sich in der Lodge bequem machen.

Das Zelt ist schnell aufgestellt, und ich mache mich vor dem Essen und solange es noch hell ist auf den Weg zum Wasserloch. Es gibt aber leider nichts zu sehen außer den beiden Flusspferden, die träge im Wasser liegen.

Das Essen war lecker und ich mache noch eine Flasche Rotwein auf, die ich für die Tour im Supermarkt zuvor gekauft hatte. Kurz bevor alle ins Bett gehen, weil wir morgen sehr früh aufstehen, stelle ich fest, dass ich mein Telefon nicht mehr habe. Nachdem ich im Zelt und im Truck nachgesehen hatte, kam nur noch die Möglichkeit in Frage, dass ich es am Pool verloren hatte, als ich mich auf eine Liege legte. Als ich dort mit der Taschenlampe nachschaute, war nichts zu finden. Die Nachfrage an der Rezeption ergab jedoch, dass es gefunden wurde und ich somit wieder einen Wecker für morgen früh hatte. Uff!