10. Tag (25. April 2016)

Barra Beach

Barra Beach

Nach dem Frühstück gehen wir alle zum Tour-Office, in dem man die Ocean-Safari buchen kann, bei der man die Chance hat, Walhaie beobachten zu können, sofern man welche findet. Wir buchen alle und befinden uns wenig später mit einem starken Motorboot auf dem Meer. Die Wellen sind recht überschaubar, werden aber sehr viel höher, als wir um eine Landzunge herumfahren. Dabei schlägt das Boot beim Überfahren von großen Wellenkämmen immer wieder heftig auf. Es ist also ein ganz schöner Ritt, könnte man sagen. Die Küste besteht aus sehr großen Dünen, in die bereits einzelne Häuser gebaut wurden. Sie ist prächtig. Bei dem Wellengang wird aber wohl auch schnell klar, dass wir heute weder Walhaie noch Mantas sehen werden. Auch Delfine wird man nur schwerlich ausmachen können.

So war es dann auch. Nach einer Stunde Zick-Zack-Kurs geben wir auf und John, unser Bootsführer bringt uns zu einem Riff, an dem wir noch schnorcheln können. Aber auch dort ist es recht überschaubar, was man sehen kann. Schlussendlich klettern wir wieder ins Boot und fahren zum Strand zurück. Man kann nicht immer Glück mit einer Tour haben.

Am Nachmittag mache ich einen Strandspaziergang und fotografiere. Es ist ein kilometerlanger Strand von Einsamkeit und Schönheit. Ich kann kaum genug davon bekommen. Meine einzigen Begleiter, auf die ich treffe, sind Möwen, Strandläufer und hunderte von Krabben, die sofort ins Meer flüchten, als ich nur in ihre Nähe komme. Die Sonne steht schon recht tief, und das Licht ist herrlich. So verbringe ich knapp zwei Stunden. Als ich wieder zurück bin, entscheide ich mich, noch baden zu gehen. Das Wasser ist natürlich herrlich warm und die Wellen von einer angenehmen Höhe. Während ich im Wasser war, ging die Sonne unter und bescherte mir noch ein schönes Ereignis.

Zum Abendessen gab es heute ein leckeres BBQ, und mit ein paar Bier an einem lauen Sommerabend war der Ausklang des Tages wieder einmal ein Erlebnis.