3. Tag (01. November 2015)

Antigua - Guatemala

Plaza Central

Antigua - Guatemala

Vulkan Agua - Antigua

Antigua - Market

Antigua - Market

Nach elf Stunden Schlaf bin ich heute Morgen einigermaßen ausgeruht aufgestanden. Im Hotel gibt es kein Frühstück, so dass ich mich ins Städtchen aufmachte und mich in einem sehr netten Café niederließ. Es gab ein Frühstücksbuffet. Ich genoss ein paar Pfannkuchen mit Honig und dazu frische Früchte. So starte ich also in diese Reise. Der Himmel ist wolkenlos, und ich laufe anschließend schnell ins Hotel zurück, um mir die Kamera schnappen und auf Entdeckungsreise zu gehen. Antigua ist eine alte Kolonialstadt mit entsprechender Architektur und vielen Touristen. Die Stadt wird vom mächtigen Vulkan Agua dominiert, der von jeder Ecke der Stadt aus zu sehen ist. Heute Morgen sind nur wenige Touristen unterwegs, und so habe ich die Straßen weitestgehend für mich. Ich gehe an der Kirche La Merced vorbei in die Hauptstraße Ave. Notre. Dort bewundere ich den Glockenturm und folge der Straße bis zum Plaza Central. Ich besuche die Kathedrale von Antigua. Der Platz besticht mit altem Baumbestand und einem Springbrunnen in der Mitte, der von vier Frauen mit nackten Brüsten gehalten wird.

Ich verlassene den Platz und schlendere in Richtung der Märkte. Dort verbringe ich noch einige Zeit und begebe mich mitten in die schmalen und recht düsteren Gänge des Marktes. Es ist mal wieder einer dieser faszinierenden Märkte, die es nur in solchen Ländern wie Guatemala geben kann. Fleisch- und Fischstände mit offenem Angebot auf engstem Raum. Gleich daneben Obst, Gemüse und Früchte. Aber auch allerlei des täglichen Bedarfs wie Schuhe, Kleidung und Haushaltsgegenstände fehlen nicht. Die Leute sind geschäftig, Kinder spielen dazwischen, und manche blicken auch etwas abwesend hinter ihren Marktständen hervor. Was mir jedoch gleich auffällt ist, dass ich eine hervorragende Übersicht habe, weil alle Menschen ein bis zwei Köpfe kleiner sind als ich.

Auf dem Weg zurück fällt mir noch ein kleiner Aussichtspunkt auf, den ich daraufhin gleich ansteuere. Oben angekommen ergibt sich ein herrlicher Blick auf die Stadt und den Vulkan Agua. Ich verbleibe nur kurz und mache mich dann auf den Rückweg ins Hotel. Nachdem ich das Zimmer gewechselt habe, gebe ich meiner Müdigkeit nach und lege mich eine Weile hin. Den Nachmittag verbringe ich im Atrium des Hotels und lasse die Seele baumeln.

Gegen Abend findet das Tour-Treffen statt. Bec aus Neuseeland ist unsere Tour Guide. Und wie sich schnell herausstellt, sind auch bereits vier von uns mit ihr aus Mexiko heruntergekommen. Kevin und seine Frau Cathy aus Südafrika, Corina aus der Schweiz und Perry aus UK.

Die Neuen sind mein Mitbewohner Douglas aus UK und seine Mitreisenden Helen, Jackie, Sue und Guy, Trevor und Carol, Linda aus New York, die Blonde Cathy aus UK, ebenso wie Douglas aus UK.

Nachdem mal wieder alle Formalitäten erledigt sind, gehen wir gemeinsam zum Essen in die Stadt. Bec hat ein sehr nettes Restaurant ausgesucht, welches wir heute Abend für uns alleine haben. Wie sich herausstellt, wird auch eine Hausbrauerei betrieben, und ich probiere ein Hefeweizen. Zum Essen suche ich mir eine Empanada mit Rindfleisch aus, dazu Salat und Kartoffeln. Sehr lecker zubereitet. Ein Musiker gesellt sich noch zu uns und spielt im Hintergrund. Nach dem Essen machen wir uns wieder auf den Weg ins Hotel. Ich wollte heute noch nicht mit in die Bar. Bin einfach noch viel zu ausgelaugt.