27. Tag (25. November 2015)

Boquete

Wir brechen heute Morgen auf und verlassen Bocas. Mit dem Schnellboot geht es wieder flott zur Küste zurück. Wir sind noch vor dem Regen am Anleger und können uns mit unserem Kleinbus auf den Weg machen. Wir haben uns mal wieder dazu entschieden, für ein paar Dollar mehr den öffentlichen durch einen privaten Bus zu ersetzen. Doch leider treffen wir nach einer halben Stunde Fahrt auf eine Straßenblockade, weil irgendwelche Leute gegen irgendetwas demonstrieren. Es dauert knapp zwei Stunden bis Bec zu einer Lösung kommt. Wir geben unseren privaten Bus auf, schnappen unser Gepäck und gehen zu Fuß durch die Straßensperre, nachdem Bec die Leute mit „Nachdruck“ überredet hat. Auf der anderen Seite wartet dann ein anderer Kleinbus, der uns bis zur nächsten Straßenblockade fährt. Dort steigen wir wieder aus, packen unsere Rücksäcke auf den Rücken und latschen zu Fuß durch die Blockade. Auf der anderen Seite gibt es erst einmal ein bisschen Chaos. Bec muss erst klären, wie wir weiterkommen. Wir warten. Nach rund einer halben Stunde taucht ein großer Bus auf. Wir steigen ein. Nach einem recht langwierigen Wendemanöver sind wir unterwegs. Die Klimaanlage bläst mich direkt an, und mir ist kalt. Nach mehr als zwei Stunden erreichen wir das Busterminal in David. Es war also der öffentliche Bus, mit dem wir unterwegs waren. Hier steigen wir in einen Chicken-Bus nach Boquete um. Dieser ist ein alter amerikanischer Schulbus und man sitzt auch so unkomfortabel, wie es von außen aussieht. Nach einer recht abenteuerlichen Fahrt erreichen wir nach einer weiteren Stunde schlussendlich unser heutiges Ziel. Wir gehen schnell noch was essen und kaufen noch ein paar Getränke für die Hostel-Terrasse.