25. Tag (23. November 2015)

Flotte Überfahrt 2x250

Bocas del Torro

Heute Morgen brechen wir wieder einmal sehr früh auf und verlassen Costa Rica und reisen nach Panama weiter. Dougy, Cathy und Kevin haben uns in San Jose verlassen, und wir sind nur noch zwölf, die nach Panama weiterreisen. Mit Taxis geht es zur Busstation, und wir sind erneut mit einem öffentlichen Bus unterwegs. Die Fahrt läuft gut und wir erreichen nach rund fünf Stunden die Grenze nach Panama. Die Ausreise ist problemlos, dauert nur etwas, weil die Dame, welche die Ausreisegebühr kassiert, nicht unbedingt die Schnellste ist. Als wir den Ausreisestempel haben gehen wir zu Fuß über die Brücke und reisen nach Panama ein. Zur Einreise muss jeder durch ein Flugticket nachweisen, dass er das Land wieder verlässt. Bei mir schaut sich der Beamte das Stück Papier mehrere Minuten lang an und stempelt letztlich meinen Pass. Wir bekommen mehr oder weniger alle mit ein paar Diskussionen den Stempel in den Pass gedrückt, bis auf Bec, unser Tour Guide. Sie stand rund eine halbe Stunde am Schalter und musste am Ende doch Schmiergeld bezahlen. Gar nicht schön, aber wohl nicht zu vermeiden.

Nach der Grenze ging es mit einem Kleinbus weiter zum Anleger. Dort bestiegen wir ein Boot, um auf die Insel Bocas del Toro überzusetzen. Schon als ich den ersten Blick auf das Boot warf, dachte ich mir, dass es wohl eine schöne Fahrt werden wird. Es handelte sich um ein Motorboot für zwanzig Passagiere, und am Heck waren zwei fette 250-Yamaha-Außenborder zu sehen. Nachdem wir alle Platz genommen hatten, fuhren wir los: aus der Lagune noch recht langsam, aber als wir das offene Meer erreichten, legte unser Bootsführer die Knüppel auf den Tisch, und die beiden Yamahas schoben das Boot merklich an. Das Wasser spritze an beiden Seiten mächtig und wir schossen mit über 40 Knoten unserem Ziel entgegen. Nach knapp einer halben Stunde sind wir auf Bocas angekommen und hatten 40 Liter Sprit verbrannt.

Wir beziehen wieder unser Hotel und gehen anschließend auf Erkundungstour. Diese schließen wir in einer Bar mit Happy Hour ab und kippen ein paar Cocktails. Wieder im Hotel zurück, machen wir in der Bar weiter, so dass der Abend recht feucht und lustig endet.