20. Tag (18. November 2015)

Krokodil River

Quetzal - Monte Verde

Hängebrücke

Baumkronen

Heute Morgen sind wir nach dem Frühstück wieder mit einem privaten Kleinbus unterwegs. Es geht nach Monte Verde in die Berge. Wir verlassen das Städtchen Manuel Antonio wieder und machen nach rund einer Stunde einen kurzen Stopp am Krokodil River, um die Krokodile von der Brücke aus zu betrachten und Bilder zu machen. Es sind mehr als ein halbes Dutzend zu sehen, und es waren auch recht große Exemplare dabei.

Als es in die Berge geht, ist die Straße nur noch geschottert, hat zahlreiche Schlaglöcher und ist an vielen Stellen steil und kurvig. Es ergeben sich laufend gute Ausblicke auf die Berge oder teilweise auch auf die Küste. Je höher wir kommen, desto mehr tauchen wir in die Wolken ein. In Monte Verde angekommen checken wir im Hotel ein und gehen gleich im Anschluss daran zum Tour-Büro, um unsere geplanten und gebuchten Touren zu bezahlen. Nach einer kurzen Pause treffen wir uns wieder, um zu einer Vogelbeobachtung im Nebelwald aufzubrechen. Unsere Guides warten schon, als wir ankommen. Dann machen wir uns auf den Weg, um das Wappentier von Guatemala, den Quetzal zu sehen. Tatsächlich können wir drei Exemplare der berühmten Vögel beobachten. Sie sitzen jedoch recht hoch oben in den Bäumen und verstecken sich hinter Ästen, Zweigen und Blätter. Unser Guide stellt jedoch sein Teleskop immer sehr präzise ein, so dass wir die Tiere sehr gut sehen können. Mit dem Fotografieren bleibt es jedoch schwierig, weil die Lichtverhältnisse durch die Wolken und den Regen sehr schlecht sind. Trotzdem versuche ich es und erhalte ein paar wenige recht passable Aufnahmen.

Wir gehen weiter und durchstreifen noch den Regenwald, der heute seinem Namen alle Ehre macht. Es regnet und tropft von allen Seiten. Wir sehen noch einiges an kleinem Getier und gehen noch zu einem Wasserfall. Auf dem Rückweg kommen wir an einer Würgefeige im Endstadium vorbei. Dieser Baum erwürgt über die Zeit hinweg seinen Trage- und Wirtsbaum, den er umschließt. Der Wirtsbaum starb ab und verfaulte, so dass der Stamm heute innen hohl ist.

Als es schon merklich dunkel ist, machen wir uns auf den Rückweg und können am Parkeingang noch Kolibris zuschauen, die an einer künstlichen Futterstelle fliegen. Aber auf Grund der Lichtverhältnisse gelingen mir hier keine Bilder.