13. Tag (11. November 2015)

Granada

Granada

Granada

Heute Morgen konnte ich ausschlafen, und es gab sogar ein Frühstück hier im Hotel. Im Anschluss habe ich mir meine Kamera geschnappt und mich auf den Weg gemacht, um Granada zu entdecken. Als erstes ging ich auf den Kirchturm hier ums Eck, um den herrlichen Blick über die Stadt zu genießen. Man stand direkt zwischen den Glocken und hatte wirklich eine tolle Aussicht. Danach ließ ich mich durch die verschiedenen Märkte treiben. Ich bin immer wieder fasziniert, wie eng die Stände beieinanderstehen und welche unterschiedlichen Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs nebeneinander, offen und unter einfachen hygienischen Bedingungen angeboten werden. Die Vorstellung, dass die Restaurants, in denen wir essen, ihre Lebensmittel hier kaufen, ist etwas gewöhnungsbedürftig. Aber es wird ja alles heiß gekocht!

Als ich die Märkte wieder verlassen hatte, machte ich kurz einen Abstecher im Hotel, um meine Wasserflasche wieder aufzufüllen. Man schwitzt sehr viel und trinkt natürlich entsprechend. Danach habe ich mich auf den Weg zum See gemacht. Die Promenade ist recht hübsch gestaltet, aber es gibt nicht viel zu sehen. Als ich am Rande jedoch einen Geier fliegen sehe, schaue ich mal nach und entdecke im Bachbett einen toten Hund, an dem sich bereits fast ein Dutzend Geier zu schaffen machte. Auch der mit Unrat übersäte Bachlauf passt zur Szenerie. Ich schaue dem Schauspiel so lange interessiert zu, bis meine Nase mir endgültig signalisiert, mich zu entfernen.

Auf dem Weg zurück in die Stadt treffe ich noch auf ein paar andere, die ebenfalls auf dem Weg ins Hotel sind. Wir warten noch einen kurzen Regenschauer ab und gehen dann zurück.