8. Tag (28. Dezember 2014)

Heute Morgen haben wir einen langsamen Start. Wir können ausschlafen und in aller Ruhe unser Frühstück genießen. Wegen Straßenarbeiten können wir erst am Nachmittag die Grenze nach Argentinien überqueren. So packen wir den Truck erst am späten Vormittag, haben dann noch einige Zeit für uns und verlassen Pucon am frühen Nachmittag.

Die Straße führe uns durch ein bewaldetes Tal und steigt stetig an. Die Straßenarbeiten machen die Fahrt zu einer staubigen Angelegenheit. Kurz vor der Grenze legen wir noch einen kurzen Fotostopp ein an einem schön gelegenen See. Dann erreichen wir die Grenze und können doch recht schnell passieren. Zwischendurch müssen wir allerdings einen Großteil des Gepäcks ausladen, da jemand seine Papiere dort drin vergessen hat. Aber nach zwei Stunden sind wir in Argentinien und haben damit den ersten unserer fünf Grenzübertritte hinter uns gebracht. Auf der argentinischen Seite weitet sich das Land und wird auch trockener. Auf dem Weg nach Bariloche lassen wir zwei Flaschen Rotwein kreisen und drehen die Musik etwas lauter. So haben wir eine gute Party im Truck und merken kaum, dass wir unser Ziel erst sehr spät am Abend erreichen werden, da es ja immer noch hell ist. Wir beschließen, noch vor dem Einchecken ins Hostel gleich in der Stadt zu blieben, Geld zu wechseln und etwas zu essen. Wir entscheiden uns spontan für einen Italiener. Da es schnell gehen soll und ich die Karte eh nicht lesen kann, sind Spaghetti Bolognese die erste Wahl. Dazu einen dreiviertel Liter Patagonia Lager Bier und ich bin zufrieden. Wir erreichen das Hostel kurz vor Mitternacht und ich falle nur noch ins Bett.