4. Tag (24. Dezember 2014)

Santiago Märkte

Santiago Märkte

Ich schlafe lange und lasse den Tag langsam angehen. Gehe zum Frühstück des Hostels, auf das ich gestern verzichtet habe und packe anschließend meine Sachen zusammen. Heute will ich die lokalen Märkte in der Stadt anschauen. Die Stadt ist wieder brechend voll. Ich finde zuerst den Blumenmarkt und hake diesen schnell ab. Die Farben sind zwar prächtig, aber es fehlt an Leuten. Dann ziehe ich weiter, komme zum Früchtemarkt und esse – zum ersten Mal an Weihnachten – frische rote und sehr leckere Erdbeeren. Während ich über den Gemüsemarkt schlendere wird es draußen immer wärmer und die Sonne brennt vom Himmel. Ich bin froh, dass die Märkte alle überdacht sind. Weiter geht es zum Fleischmarkt, und zwischendurch finden sich einige Stände mit Gewürzen. Es ist eine wahre Pracht aus Farben, unzähligen Gerüchen und dem Trubel der Menschen, die hier einkaufen. Die Märkte sind riesig und bestehen aus lauter kleinen Verkaufsständen der zahllosen Händler. Wer seinen Stand nicht in den Markthallen gefunden hat, versucht es draußen auf den Straßen, so dass das ganze Viertel, in dem die Märkte liegen, voller Leben ist. Auf dem Rückweg in die Stadt mache ich noch einen Abstecher zum Fischmarkt. Auch hier das gleiche Bild. Es ist sehr empfehlenswert, sich ein paar Stunden dafür Zeit zu nehmen. War ein sehr guter Tipp von Sebastian.

Da es heute recht heiß ist und wir morgen, wie ich erfahren habe, bereits um 05:00Uhr abfahren, trete ich den Rückweg zum Hostel an, um noch ein wenig die Füße hoch zu legen.

Um 18:00 Uhr versammeln wir uns zum Tour Auftakt, um die nötigsten Informationen zu erhalten. Unser Team Meeting geht dabei nahtlos in eine Weihnachtsparty über. Die Hungrigen unter uns bestellen Pizza und im Laden auf der anderen Straßenseite wird noch Wein sogar durch das bereits geschlossene Gitter verkauft. Plötzlich taucht noch unverhofft ein Schokoladenkuchen und ein Christstollen auf und so feiern wir spontan und ungeplant einen schönen Weihnachtsabend.