19. Tag (08. Januar 2015)

Feuerland

Ushuaia

Ushuaia

Ushuaia

Früh am Morgen brechen wir wieder die Zelte ab und fahren zur Grenze auf dem Weg nach Ushuaia. Erst nach der Grenze auf der argentinischen Seite machen wir in Rio Grande Halt und frühstücken in einem netten Café. Seit langem mal wieder nicht ein Frühstück aus Cornflakes und Toast. Von hir sind es dann nur noch zwei Stunden bis zu unserem Ziel.

Wir sind angekommen. Es ist der südlichste Punkt unser Overlanding Tour und die am südlichsten gelegene Stadt der Welt. Wir haben es geschafft. Im Hostel werden wir drei Nächte bleiben und haben nach kurzer Zeit die Zimmer entsprechend verteilt. Ich nehm erst einmal wieder eine Dusche und bringe meine Klamotten zum Waschen. Dann werden wir in der Küche darüber informiert, was man hier alles machen kann. Als gleich darauf die Diskussion und die Fragen jedes Einzelnen los gehen, ziehe ich mich zurück und beschließe die Touren, die ich machen möchte selber in der Stadt zu buchen. So ziehe ich los, während die anderen noch heftig diskutieren.

Als erstes suche ich einen Fotoladen, um meine lädierte Kamera wieder instand setzen zu lassen. Ich habe Glück und finde ein Fachgeschäft, in dem es UV-Filter gibt und auch einen gewieften Mechaniker, der den alten Ring entfernen kann. Also alles wieder in Ordnung. Ich kann dort auch gleich noch Dollars wechseln, so dass ich wieder flüssig bin und mache mich dann auf den Weg zum Hafen. Es liegen zwei Antarktis-Expeditionsschiffe im Hafen und meine Gedanken sind gleich bei meiner anschließenden Tour dort hin. Jetzt aber erst einmal klären was ich die nächsten zwei Tage hier am „Ende der Welt“ tun werde. Die Touren sind recht schnell gebucht und so bin ich auch das gewechselte Geld schnell wieder los.

Danach schlendre ich noch ein wenig am Hafen entlang auf der Suche nach Fotomotiven und dann ist es auch schon Zeit mich mit Felix zum Essen zu treffen. Zuvor streifen wir durch die Souvenir Shops und treffen schließlich auf Gorden und Janet, die auch auf dem Weg zum Essen sind. So essen wir zu viert in leckeren „La Estancia“ Steakhouse, in dem die Lämmer direkt hinter dem Fenster gegrillt wurden. Ich entscheide mich wieder mal für ein exzellentes Filetsteak. Als wir das Restaurant verlassen steht der Sonnenuntergang unmittelbar bevor und wir haben für eine halbe Stunde noch einen tollen Abendhimmel, so dass wir nochmals zum Hafen runter gehen, bevor wir endgültig ins Hostel zurückkehren. Dort sitzen wir zum Abschluss noch gemütlich zusammen.