12. Tag (01. Januar 2015)

Ruta 40

Der Wecker klingelt recht früh. Aber als ich aus dem Zelt schaue scheint die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Da ist das Kopfweh schon gar nicht mehr so schlimm. Rob und Tig haben liebevollerweise bereits das Frühstück gerichtet: Kaffee, Cornflakes und Pfannkuchen.

Als wir später alles wieder zusammengepackt haben geht es weiter nach Süden. Von unserem Busch Camp nehmen wir eine Abkürzung zurück zur Hauptstraße. Es ist eine landschaftlich sehr schöne Strecke mit vielen tollen Ausblicken. Die Straße ist absolut einsam. Wir sehen kein anderes Auto auf der ganzen Strecke. Es ist aber auch nur eine Schotterpiste in der Breite eines Feldwegs. Herrlich. Als wir wieder auf der Ruta 40 zurück sind geht es natürlich schneller voran. Denn Heute ist ein Tag zum Fahren und wir müssen Strecke machen. Mit ein paar Zwischenstopps erreichen wir am späten Abend unser Busch Camp. Wir schlagen die Zelte am Straßenrand auf. Es ist jedoch die Seitenstraße zu den Cuevas de las Manos, so dass kein Verkehr herrscht. Zudem befinden wir uns in einem recht schönen Canyon des Rio Pinturas und können noch die Szenerie genießen. Die Kochgruppe tut ihr Bestes um das Essen fertig zu machen. Ich nehme mir ein Bier und setze mich ans Feuer. Das Essen ist lecker und als ich mich ins Zelt verziehe ist es auch schon dunkel.