4. Tag (11. Februar 2014)

Blick auf den Kibo

Marangu Gate

Rongai Route

Auf dem Weg

Essenszelt

Als es hell wird gilt mein erster Blick dem Berg. Das Wetter ist besser als gestern. Der Gipfel ist im Dunst zu sehen und auch die Sonne lässt sich hinter dem Dunstschleier blicken. Wenn es so bleiben könnte wäre ich schon sehr zufrieden. Jetzt packe ich noch meine Sachen zusammen und gleich darauf werde ich auch schon abgeholt zum Abenteuer Kilimandscharo.

Ich bin startklar, als ich abgeholt werde. Es geht zuerst zum Büro von Mauly Tours. Dort werden noch ein paar Sachen geregelt. Die Träger sind auch schon da und so fahren wir gemeinsam zum Marangu Gate, um uns dort zu registrieren und anzumelden. Wie ich hier erfahre, wird ein australisches Pärchen die gleiche Route machen, jedoch ohne zusätzlichen Tag. Elean und John begleiten mich also. Nachdem am Nationalpark Gate also alles erledigt ist und vier weitere Leute, die die „Marangu“ Route in Angriff nehmen, abgeladen wurden, geht es für uns drei und die 15 Begleiter weiter.

Wir fahren östlich um den Berg herum. Es herrscht Hochnebel und es ist diesig, aber wir können den Gipfel erkennen. Es sieht heute nicht nach Regen aus und nach zwei Stunden Fahrt erreichen wir unseren Ausgangspunkt der Rongai Route. Dort ist schon jede Menge los. Es stehen unzählige Träger zum Wiegen des Gepäcks an. Wir warten und registrieren uns derweil im dicken Buch des Rangers. Um drei Uhr nachmittags brechen wir auf. Nun startet das Abenteuer Kili Besteigung wirklich. Na dann viel Glück!

Es geht gemütlich bergan. Zuerst führt der Pfad durch einen künstlich geschaffenen Kiefernwald, der für die hiesige Möbelindustrie sehr wichtig ist. Dort sehen wir noch einen Pavian und auch zwei schwarzweiße Mantelaffen. Es ist recht überraschend, dass wir überhaupt welche sehen. Was für ein Glück! Dann geht es durch Regenwald weiter bergan. Gleich anschließend wird die Vegetation niedriger und es herrschen Farne vor. Im Anschluss daran erreichen wir auch schon das „Simba Camp“. Kein anstrengender Tag also. Hier registrieren wir uns wieder und ich kann gleich anschließend in mein Zelt. Gleich nebenan steht mein Essenszelt, in dem ich auch gleich Tee serviert bekomme. Die Temperaturen sind sehr angenehm, bin mal gespannt, wie es nach Sonnenuntergang mit den Temperaturen weitergeht.

Das Essen nehme ich wieder in meinem Essenszelt zu mir. Es schmeckt sehr lecker, aber ich kämpfe um überhaupt etwas zu essen. Gleich im Anschluss sitze ich noch mit Elene und John zusammen. Wie ich dabei erfahre, trennen sich unsere Wege morgen bereits. Ich werde etwas weiter aufsteigen als sie. Es ist ein kurzer Abend und ich verabschiede mich um schlafen zu gehen.