3. Tag (10. Februar 2014)

Ich habe gut geschlafen. Als erstes ziehe ich die Gardine auf und sehe keinen Berg, sondern nur Wolken. Keine gute Aussicht für meine Tour.

Nach dem Frühstück werde ich von Derek abgeholt. Er ist mein Bergführer und wir gehen um die Ecke ins Büro zum Briefing für die Tour. Es ist soweit alles klar, so dass es nicht allzu lange dauert. Anschließend gehe ich noch ein wenig in der Stadt umher, wechsle erneut Geld und kaufe mir noch Wasser ein. Im Hotel zurück treffe ich erneut auf Gabi und Andy. Wir unterhalten uns und verabreden uns zum Essen heute Abend. Als ich mich aufs Zimmer zurückziehe fängt es heftig an zu schütten. Ich bin froh, dass ich nicht mehr draußen bin.

Als der Regen nachlässt kann man den Gipfel sehen. Ich bin beeindruckt, vor allem, weil enorm viel Schnee gefallen ist und dazu noch bis zu einer geschätzten Höhe von 4.500m hinunter. Die Spannung vor dem, was kommen wird morgen, steigt. Ich will, dass es nun losgeht.

Am Abend gehen Gabi, Andy und ich gemeinsam essen. Es ist ein schöner, unterhaltsamer Abend und ich bin froh, nicht irgendwo allein essen zu müssen. Wir sind recht früh wieder im Hotel zurück und ich lege mich gleich aufs Ohr, um morgen fit zu sein.