7. Tag (10. April 2013)

Bush Camp Nono

Bush Camp Nono

Bush Camp Nono

Heute verlassen wir Mendoza und haben eine lange Fahrt über den ganzen Tag vor uns. Wir kommen gut voran und verlassen die Berge Richtung Osten. Es erstreckt sich eine flache Ebene und am Horizont tauchen wieder Berge auf. Auch diese Bergkette gehört noch zu den Anden, ist aber geologisch der älteste Teil. Wir durchqueren diese und machen anschließend an einer Tankstelle unsere Mittagspause. Es gibt Salat Sandwichs. Wir folgen der Bergkette auf der östlichen Seite und erreichen nach einem weiteren Toilettenstopp unser heutiges Ziel. Spontan entscheiden wir uns nicht auf dem Campingplatz zu übernachten, sondern ein paar Meter weiter an das Ufer eines Flusses zu fahren.

Hier baue ich zum ersten Mal unser Zelt auf. Die Anderen sind bereits dabei das Abendessen vorzubereiten und als wir mit dem Aufbau des Zeltes fertig sind steht auch fast schon alles andere. Die Leute sind eben bereits seit Wochen trainiert.

Ich schnappe mir dann meine Kamera und erkunde ein wenig die Umgebung. Der Fluss ist flach, ich kremple die Hose hoch und wate durchs Wasser zu einer Sandbank. Kühe stehen im Wasser und es sind auch Pferde zu sehen. Diese ganze Szenerie vor den aufragenden Bergen im Hintergrund.

Der Sonnenuntergang ist ganz schön anzuschauen, aber auch nicht unbedingt bemerkenswert. Es ergibt sich eine herrliche Reflexion auf der Wasseroberfläche. T. und auch Beer sind spontan baden gegangen und machen im flachen Wasser einen Wettkampf in Liegestütz. Wir genießen den Abend und sitzen gemütlich bei ein paar Flaschen Wein zusammen und genießen den Abend in der lauen Sommerluft. Als erstes taucht Jupiter am Abendhimmel auf. Sterne sind natürlich später auch zu sehen, auch wenn bereits Wolken auftauchen. In der Nacht haben wir dann ein Gewitter.