33. Tag (06. Mai 2013)

Machu Picchu

Machu Picchu

Machu Picchu

Machu Picchu

Machu Picchu

Machu Picchu

Inka Brücke

Machu Picchu Tag!! Wir stehen sehr früh auf und machen uns auf den Weg zum Zug, der uns nach Aguas Calientes bringt von wo aus man mit dem Bus nach Machu Picchu hochgefahren wird. Das Tal ist so schmal und der Fluss so reißend, dass es nur die Schienen auf den alten Inka Pfad gibt, also keine Straße oder Fußweg, nur die Bahn. Die Fahrt bereits ist aufregend.

Der Fluss Urubamba ist einer der Quellflüsse des Amazonas und zwängt sich mit großen Gefälle durch das enge Tal. Nach eineinhalb Stunden kommen wir am Bahnhof von Aguas Calientes an. Es ist schon beim Einsteigen in den Zug aufgefallen, dass es sich hier um die touristische Hauptattraktion in Südamerika handelt. Es ist sehr gut ausgebaut, es gibt überall Restaurants und Souvenirläden und man merkt auch an der Aufmachung, dass hier viel Geld im Spiel ist. Wir gehen direkt zu den Bussen um nach Machu Picchu hochzufahren. Eine Busladung nach der anderen wird abgefertigt. Nach einer halben Stunde sind wir oben und sammeln uns wieder.

Nach dem Eingang und noch einem Stempel in den Pass betreten wir die Ruinenstadt. Als wir die ersten Mauern sehen biegen wir gleich links ab um bei wunderbarem Sonnenschein vom höchsten Punkt gleich den berühmten Blick auf die Ruinenstadt nehmen zu können. Es sind natürlich Horden von Touristen unterwegs und wir sind diese Massen gar nicht mehr gewohnt. Der Blick am „Gate House“ ist erstklassig und man sieht gleich die volle Pracht. Smity erklärt uns noch den Ablauf und wir alle machen ein gemeinsames Gruppenbild.

Die Leute, die auf dem klassischen Inca Track gewandert sind haben uns getroffen, nachdem sie bereits zum Sonnenaufgang hier waren. Anschließend machen wir eine Tour durch Machu Picchu während der die einzelnen Gebäude und die gesamte Struktur erklärt wird. Leider weiß man heute immer noch nicht warum diese Stadt an diesem Ort gebaut wurde. Vermutungen gibt es viele, aber eine letztendliche Erklärung fehlt. Nach der Tour hat jeder Zeit zur freien Verfügung. Ich nutze die Zeit um zum „Sun Gate“ hoch zu laufen. Es ist ziemlich warm und es geht höher hinauf als ich eingeschätzt habe. Aber ich erreiche das Ziel und kann einen weiteren tollen Blick auf Machu Picchu werfen.

Als ich wieder abgestiegen bin entscheide ich mich noch spontan zur Inka Brücke zu gehen. Ich habe keine Ahnung was mich erwartet. Der Pfad windet sich am Berg entlang und an der Seite geht es immer steiler hinunter. Was mich aber am Ende der heute zugänglichen Strecke erwartet erstaunt mich. Die Brücke ist nicht wirklich spektakulär, aber sie steht an einer senkrechten Felswand und der dahinterliegende Pfad quert eine Wand die oberhalb und unterhalb mehrere hundert Meter senkrecht abfällt. Mir scheint es als ob die Inkas unheimlich schwindelfrei waren.

Wieder zurück setze ich mich noch in die Sonne und genieße den letzten Blick auf Machu Picchu. Noch bevor ich in den Bus steige um wieder hinunter zu fahren gönne ich mir ein Bier zum Abschluss. Unten in der Stadt treffe ich auf die Anderen und wir gehen gemeinsam Essen. Dann landen wir abschließend in einer Bar und warten auf unseren Zug. Diesen besteigen wir als es bereits dunkel ist und fahren nach Ollantaytambo zurück. Dort wartet auch bereits der Bus mit dem wir direkt nach Cusco zurückfahren. So endet also unser fünftägiger Ausflug in die Cusco Region. Es war spitze und ein Höhepunkt meiner Reise.

In Cusco angekommen mache ich mich kurz vor Mitternacht noch auf den Weg in die Stadt, um mein Abschiedsbier zu trinken. Die anderen sind alle zu müde, so dass ich alleine unterwegs bin. Zuerst im Irish Pub und anschließend noch in einem Club.