32. Tag (05. Mai 2013)

Lares Trek - Thermal Springs

Inka Trail - Lares Trek

Gleich nach dem Hellwerden schnappe ich mir wieder meine Badehose und gehe gleich mal baden. Echt herrlich, so den Tag zu beginnen. Nach dem Frühstück packen wir nochmals alles zusammen und verabschieden uns hier vom den Köchen und Muli-Treibern, die wieder in ihre Gemeinden zurückkehren. Nur die Guides werden die nächsten zwei Tage noch bei uns sein. Wir steigen alle ziemlich erleichtert in den Bus und fahren auf der Schotterpiste wieder einmal einen 4.500m hohen Pass hinauf. Auf der anderen Seite stoppen wir auf halber Höhe. Heute machen wir nämlich noch eine kleine abschließende Wanderung auf einem originalen Inka-Pfad. Dieser führt durch eine schmale Schlucht in der nur der Pfad und das brodelnde Wasser des Baches Platz finden. Wir kommen noch an ein paar Inka-Gräbern vorbei, welche aber von Grabräubern bereits geöffnet wurden und wo deshalb überall menschliche Kochen herumliegen. Nachdem wir damit heute nochmals 500m abgestiegen sind klettern wir wieder in den Bus, der uns in rund zwei Stunden nach Ollantaytambo bringt. Dort übernachten wir in einem kleinen Hotel und genießen den Komfort. Zuerst einmal ausruhen und dann eine ausgiebige Dusche. Danach gehe ich noch ein bisschen im Städtchen umher und trinke einen Kaffee. Dann treffen wir uns wieder mit Smity und besichtigen die Ruinen von Ollantaytambo. Auch hier zeigt sich, dass die Inkas ihre perfekten Mauern nur für Tempelanlagen und königliche Bauten verwendet haben. Immer wieder eindrucksvoll ist die Größe der verwendeten Steinblöcke und deren Herkunft, die teilweise über mehrere hundert Höhenmeter transportiert werden mussten. Und das ohne Arbeitstiere und ohne Rad. Lamas und Alpakas können nichts ziehen und nur maximal 25kg Last tragen. Die Anlage ist in Form eines Lamas angelegt und gebaut, und diente der Kontrolle des Tals, welches eine wichtige Verbindung in das Amazonas Tiefland war und auch heute noch ist.

Am Abend gehen wir in ein Restaurant zum Abendessen.