27. Tag (30. April 2013)

Sillustani Ruinen

Sillustani Ruinen

Heute brechen wir zu meiner letzten Fahrt nach Cusco auf. Wieder auf dem Truck steuern wir gleich nach der Stadt die Sillustani Ruinen an. Wir haben eine lokale Führerin, die uns die Ruinen zeigt. Dabei handelt es sich um die wohl bedeutendste Grabstätte der Vorinka- und Inka Zeit. Die großen Bauten sind ehemalige Krematorien, in denen mit großem religiösem Zeremoniell die Verstorbenen verbrannt wurden. Wir verbringen dort eine gute Stunde, um uns die Halbinsel anzuschauen.

Jetzt nehmen wir unsere letzte Fahrt mit dem Truck in Angriff und starten nach Cusco. Die Altiplano zeigt sich nochmals von ihrer schönen Seite. Die Ebene leuchtet goldgelb und der Himmel in sattem Blau. Die umliegenden Berge sind sehr abwechslungsreich. Als wir die Altiplano verlassen um nach Cusco hinunter zu fahren haben wir eine sehr schöne Strecke vor uns. Das Tal schlängelt sich mehr als 100km dahin. Der Fluss wird immer breiter und prägender. Je weiter wir nach unten kommen, desto grüner wird die Landschaft. Es sind auch wieder Bäume zu sehen, und an den ersten Berghängen kann man angelegte Felder erkennen. Ob aus der Inka-Zeit oder nicht kann man nur raten. Am Ende erreichen wir Cusco und befinden uns nun nur noch auf 3.400m Höhe, nachdem wir heute nochmals 4.400m auf der Altiplano erreicht hatten. Im Zentrum der Stadt erkennt man sofort, dass es sich um ein bedeutendes Zentrum des Landes handeln muss. Vor allem in der Innenstadt sind die Häuser alle noch aus der Kolonialzeit und sehr gepflegt. Es gibt exklusive Läden und auch die Restaurants haben durchaus ein gehobenes Niveau.

Wir checken in einem sehr schönen Hotel ein und ich nehme zuerst einmal eine Dusche. Am Abend gehen wir noch in die Stadt um etwas zu essen und ein wenig herumzulaufen. Danach treffe ich mich noch mit einigen im Irish Pub und genieße ein paar Bier.