18. Tag (21. April 2013)

High Altiplano

High Altiplano

Vally of the Rocks

Nach ausgiebigem Schlaf ist die heutige Strecke nicht so weit. Wir brechen nicht so früh auf und fahren weiter über die Altiplano. Die Landschaft ist genauso schön wie gestern. Wir halten zuerst am Vally of the Rocks und wandern dort umhe,r um entsprechende Figuren oder Gesichter in den Felsen zu erkennen. Auch hier merkt man, dass man in dieser Höhe deutlich mehr nach Luft ringt als man dies gewöhnt ist. Immer wieder vergisst man dies und wundert sich.

Weiter geht es zum Rio Alota, wo es ein wenig Grün gibt und natürlich Flamingos. Am Straßenrand sehen wir immer wieder Lamas und Alpakas, und eben auch Rhea, den drittgrößten Laufvogel. Die Landschaft ist immer noch faszinierend, ändert sich aber im Laufe der Fahrt zu eine eintönig sandigen Ebene, die nur von ein paar kniehohen Büschen bewachsen ist. Je näher wir Uyuni kommen, desto weiter wird die Ebene. Die Berge am Rand flackern durch die Wärm, die in der Ebene aufsteigt. In Uyuni übernachten wir in einem sehr netten Hotel. Ich nehme erst einmal eine Dusche und bemerke dann gleich darauf, dass mein Rasierer den Geist aufgegeben hat. Mal sehen was ich die nächsten Tage machen werde. Vielleicht komme ich auch mit einem ungepflegten Vollbart nach Hause.

In der Stadt Uyuni ist nicht so viel los. Es handelt sich einfach um eine kleine Wüstenstadt mit ein wenig Tourismus und viel Bergbau. Es gibt ein paar Restaurants, von denen ich heute Abend wohl eines zum Essen aufsuchen werde. Außerdem noch einen Markt, auf dem allerlei Dinge verkauft werden. Von Schuhen, über Zahnpasta bis zu Lebensmittel. Was jedoch auffällt ist, dass die Menschen hier ein deutlich anderes Aussehen haben als noch in San Petro, da Bolivien einen sehr hohen Anteil von Einwohnern indianischer Abstammung hat. Es gibt aber auch, wie in San Petro, viele westliche Backpacker, die scheinbar hier gestrandet sind, wobei ich dies nur vermuten kann.

Am Abend gehe ich noch ein Lam- Steak essen, dazu Pommes frites und Salat. Es schmeckt wie Rind und man kann es gut essen. Im Hotel zurück sitze ich noch mit den anderen zusammen, bis die meisten sich ins Bett verziehen.