13. Tag (16. April 2013)

Valle de las Conchas

Schlucht des Teufels

Valle de las Conchas

Es ist ein früher Start heute. Wir fahren Richtung Salta wo wir heute Abend für zwei Nächte bleiben werden. Wir fahren in das Valle de las Conchas hinein und machen dazwischen immer wieder einige Stopps um uns die Gegend anzuschauen. Das Tal wird von Fluss dominiert und die Straße ist das einzige welche sich auch noch dort befindet. Auf beiden Seiten steigen die Berge steil auf und leuchten in der aufgehenden Morgensonne in dunklem Rot. Die Felsformationen sind unzählig und nach jeder Ecke ergibt sich wieder ein neuer reizvoller Blick. Die Hauptattraktionen sind das Amphitheater und die Schlucht des Teufels, die beide aus dem Fels herausgewaschen wurden und nur durch einen schmalen Zugang zu betreten sind. Durch die Wände auf drei Seiten und ihrer Höhe ergibt sich eine Art natürlicher Konzertsaal. Leider ist die Sonne am Morgen noch nicht so weit gestiegen das sie hier hineinscheint. Nichtsdestotrotz ist es imposant. Die Akustik konnten wir erfahren als ein Musikant zuerst Flöte gespielt und anschließen eine Ballade gesungen hat. In der Schlucht des Teufels nur wenig weiter konnte man etwas nach oben klettern. Dadurch wurde einem erst die Dimension der Felswände begreiflich, die annähernd hundert Meter in die Höhe steigen.

Auch als wir danach noch an weiteren Stellen angehalten haben war die Aussicht ebenfalls großartig. Je näher wir Salta kommen desto grüner wird die Vegetation. Das Tal weitet sich und es sind auch wieder Felder zu sehen. Schließlich erreichen wir Salta und übernachten heute in einem kleinen Hotel in der Innenstadt.

In der Stadt ist es recht lebhaft und es gibt auch ein paar Gebäude die sehenswert sind. Ich bin zuallererst einmal dabei mich neu zu organisieren und meine Wäsche waschen zu lassen um für das Hochland in den nächsten Tagen gerüstet zu sein. Nachdem die Wäsche beim Waschen ist schlendere ich durch die Stadt. Kaufe noch im Supermarkt ein, lasse mir die Schuhe putzen und wechsle Geld. Am Ende sitze ich noch eine ganze Weile in der Basilika. Innen prachtvoll ausgestattet ist sie sehr sehenswert.

Am Abend treffen sich alle, die gemeinsam Essen gehen wollen. Dabei gehen wir in ein Restaurant in dem die Steaks 750g groß sind. Ich bestelle mir nur eine halbe Portion und auch davon lasse ich mir was einpacken. John und Beer waren die einzigen, die eine ganze Portion bestellt haben und diese auch bis auf einen kleinen Rest gegessen haben. Echt bemerkenswert! Als wir wieder im Hostal zurück waren beschließen Luzy, Gabi, Sahra und ich noch etwas trinken zugehen und laufen quer durch die Stadt auf der Suche nach einem Festival, welches heute zum 425-jährigen Bestehen der Stadt gefeiert werden soll. Wir finden aber keines und so enden wir in einer Bar mit Live Musik. Wir bestellen Mjitos und Cuba Libre. Die Cocktails sind jedoch so schlecht, dass wir recht schnell aufbrechen und ein Taxi zurücknehmen.