11. Tag (13. April 2013)

Nach einer recht kalten Nacht lacht heute Morgen die Sonne wieder vom Himmel und wärmt entsprechend, was richtig guttut. Nach einem langsamen und ruhigen Start in den Tag gehen wir heute erneut Reiten. Ich bin wieder am Morgen dran. Heute geht es nur in eine Richtung, da wir heute Mittag uns mit der anderen Gruppe am Lassoplatz treffen. Sie werden dann auf den Pferden zurückreiten, während wir eine kleine Wanderung machen werden. Es geht als erstes wieder durch Buschland, jedoch heute steil bergan, hinauf zum höchsten Punkt der Gegend. Es macht Spaß und es ist ziemlich entspannt nicht selber laufen zu müssen. Oben angekommen eröffnet sich ein herrlicher Blick in alle Himmelsrichtungen. Die Sicht ist sehr gut und wir genießen jede Minute. Vor allem weil man auf einem Pferd nicht jede Sekunde auf die „Straße“ schauen muss sondern den Blick schweifen lassen kann. Nach zwei Stunden kommen wir an und werden bereits von den Wanderern begrüßt, deren Weg nicht über die Berge führte. Was eine gute Nachricht ist, wenn ich heute Nachmittag zu Fuß unterwegs sein werde. Als erstes gibt es etwas zum Mittagessen und eine selbstgemachte Limonade dazu. Dann gehen wir Lasso werfen. Ich schaue nur zu wie die anderen zuerst an einem Pfosten üben und anschließend es bei Kälbern versuchen dürfen. Mit beachtlichem Erfolg, den das eine oder andere Kalb wurde gefangen.

Der Rückweg war sehr schön. Die Landschaft hat einfach etwas Schönes. So waren wir nach einer guten Stunde wieder zurück.

Am Abend gab es dann nach dem Abendessen, welches wir heute wieder selber gekocht haben, noch einen gemeinsamen Abend im „Spielzimmer“ mit zwei lokalen Musikern. Dazu hat Kevin noch zwei Gallonen Wein Torrontes spendiert. So wurde es ein schöner Abend und ein schöner Ausklang unseres Aufenthalts auf der Farm.