9. Tag (28. Oktober 2012)

Baracora

Baracora

Baracora

Wir sind alle gegen 4:00Uhr startklar und fahren zum Flughafen. Das Einchecken dauert recht lange, und ich verstehe nun warum man zwei Stunden vorher am Flughafen sein sollte. Später dann wird unser Flug mit zwei Stunden Verspätung aufgerufen und wir warten noch recht lange bis alle in der kleinen Propellermaschine verstaut sind. Der Flug selber verläuft sehr ruhig und wir landen nach gut zwei Stunden in Baracoa.

Die Sonne scheint vom wolkenlosen Himmel und es ist wärmer als in Havanna. So gefällt mir das. Wir treffen auf unseren supermodernen, chinesischen Bus und unseren coolen Busfahrer Ricardo. Gleich nach zweihundert Metern halten wir wieder und nehmen in einer Hotelbar unser Frühstück. Was sehr gemütlich und relaxed ist. Am Mittag fahren wir in die Stadt und beziehen unsere Zimmer in den verschiedenen privaten Unterkünften. Da es einen deutlichen Frauenüberschuss in unserer Gruppe gibt bekomme ich ein Einzelzimmer, was wohl bis zum Ende der Reise so sein wird. Ein kleiner Rundgang in der Stadt rundet die Sache entsprechend ab. Dabei enden wir am Pool in der ehemaligen Festung, die heute als Hotel ausgebaut ist und genehmigen uns Daiquiris.

Nach einem relaxten Nachmittag gehen wir wieder zurück und bereiten uns auf unsere Salsa-Stunde vor. Diese wird von einer Nichte Tatjanas gehalten. Sie führt es ganz gut durch und wir haben viel Spaß daran. Die Schritte sind recht einfach zu erlernen, ich habe aber leider immer wieder das Problem, dass ich den Rhythmus des Salsas kaum in der Musik höre. Zudem rennt mir bei der Wärme der Schweiß nach der Tanzstunde in Strömen den Körper runter. Eine Dusche bringt wieder alles in Ordnung und ich verziehe mich auf die großartige Dachterrasse des Hauses. Die Mädels wollten auch noch kommen und zusammen Rum und Kukola trinken. Wie ich gleich darauf mitbekomme, werden wir hier oben auch unser Abendessen serviert bekommen. Ich habe mir Hummer bestellt und ich bin gespannt darauf wie er schmeckt.

Das Essen ist fantastisch und wir genießen es alle vier gemeinsam. Anschließend treffen wir uns alle wieder und ein paar Leute gehen noch in eine Bar mit Live-Musik. Es stellt sich aber heraus, dass es zwar die Bar gibt, aber sich alles draußen auf der Straße abspielt. Echt klasse. Die Einheimischen tanzen dabei noch Salsa in Vollendung. Tatjana und unsere Salsa Lehrerin sind natürlich auch dabei. Unsere Mädels machen sich unter der Führung der Einheimischen auch nicht schlecht. Ich genieße das Zuschauen.