12. Tag (31. Oktober 2012)

Auf Kubas Straßen

Auf Kubas Straßen

Kubas Busse

Heute ist Abreisetag. Wir werden nicht nach Santiago de Cuba fahren, da es dort auf Grund des Hurrikans noch keinen Strom gibt und auch die Aufräumarbeiten noch im Gange sind. So verlassen wir heute Baracoa auf der Straße, auf der wir auch bereits zum Strand gefahren sind. Die Straße ist genauso schlecht wie vorgestern, aber wir kommen voran.

Liz hat heute Geburtstag und wir singen noch ein Happy Birthday. Dann kreist eine Flasche Rum und jeder trinkt einen Schluck daraus. So geht die Fahrt weiter. Wir machen zwischendurch eine Pause und ich entscheide mich dafür, auf dem Klappsitz neben dem Fahrer Platz zu nehmen, um ein paar Fotos während der Fahrt zu schießen. Die Landschaft verändert sich sehr stark. Wir passieren eine Nickel-Mine, aus deren Schloten dichter schwarzer Qualm dringt. Wir machen eine Pause und die anderen essen etwas. Mir schnürt sich der Magen zu und der Appetit ist bereits vergangen, so dass ich darauf verzichte.

Wir fahren weiter. Es ist auffällig, wie viele Pferdefuhrwerke unterwegs sind. Und zum Personentransport sind LKWs als Busersatz im Einsatz, die eher nach Schweinetransportern aussehen, da diese sehr stark vergittert sind. In der Stadt Holguin machen wir einen weiteren Stopp bevor es zu unserem Ausweichziel nach Gibara geht. Dort angekommen werden wir auf die einzelnen Hostales verteilt. Ich bin dieses Mal alleine ziemlich weit weg.