11. Tag (30. Oktober 2012)

Kakao

Baracoa

Das Frühstück ist mal wieder sehr gut. Wir treffen uns wie gewohnt und machen uns auf den Weg zu einer Schokoladenfarm. Wir schauen uns die Kakaopflanzen an, und es werden uns die Wachstumsphasen der Frucht erklärt. Dabei ist sehr interessant, dass der Baum Blüten und Früchte in verschiedenen Stadien tragen kann. Daneben stehen noch eine paar Kaffeebüsche, und wir können einmal probieren wie Kaffee direkt von der Pflanze schmeckt. Nämlich gar nicht. Beim Kaffee ist es wie bei der Schokolade, wo der Geschmack erst durch den Herstellungsprozess erzeugt wird. Diesen schauen wir nun detailliert bei einer älteren Frau an. Es ist schon faszinierend wie aus einer Kakao-Nuss einmal Schokolade wird.

Wieder zurück lege ich mich erst einmal hin, schlendere danach ein wenig durch das Städtchen und bin zufälligerweise zur richtigen Zeit zurück. Die Mädels hatten nämlich den gleichen Gedanken wie ich und so treffen wir uns auf der Dachterrasse, um eine Rum Cola zu trinken. So sitzen wir dort oben bis zum Abendessen und haben unseren Spaß. Danach sind wir dann, wie jeden Abend ausgegangen und haben natürlich prompt zwei unserer Mädels an einheimische Typen verloren, die bereits die beiden letzten Abende ein Auge auf sie geworfen hatten. Carlos und ich enden dann in einer Art Disco, aus der wir uns aber nach einer halben Stunde wieder verabschieden. Die einheimischen Mädels wollten permanent zu etwas eingeladen werden.