10. Tag (29. Oktober 2012)

Baracora

Baracora

Nach einem herrlich leckeren Frühstück fahren wir mit dem Bus ein Stück, um in einem Nationalpark zu einem Wasserfall zu wandern. Es ist eine herrliche Landschaft. Brüllend grün bei wolkenlosem Himmel und Sonnenschein. Der Fluss an dem wir entlang wandern ist leicht türkisfarben und aus dem Wasser ragen graue Felsen. Als wir an die Stelle kommen, an der wir den Fluss überqueren müssen, um zum Wasserfall zu gelangen, stellen wir fest, dass der Wasserstand sehr hoch ist und wir nicht durchwaten können, sondern schwimmen müssen. So müssen wir alles – auch die Kamera – da lassen, und somit gibt es auch keine Fotos vom Wasserfall. Ich springe hinein, und das Wasser fühlt sich frisch an. Es ist herrlich, und ich muss feststellen, dass ist gar nicht so einfach ist, bei der Strömung den Fluss zu queren. Nachdem alle die andere Seite erreicht haben müssen wir an dem Zufluss noch ein paar Felsen überwinden und kommen am Wasserfall an. Es gibt ein schönes Becken, in dem wir baden können. Das Wasser ist herrlich und kristallklar. Es macht viel Spaß und wir können sogar von einem kleinen Felsvorsprung hinunter springen. Auf den Rückweg fällt es leichter, den Fluss zu queren. Nachdem wir alle unsere Klamotten wieder angezogen haben, treten wir den Rückweg an. Wir machen noch bei einer Familie Station, wo wir Kokosnuss, Zuckerrohr, Mandarinen und Brotfrucht serviert bekommen, dazu auch noch einen Kaffee. Wieder gestärkt machen wir uns wieder zum Bus auf, denn wir wollen heute noch an den Strand. Wegen der schlechten Straßenverhältnisse dauert die Fahrt dorthin fast eine ganze Stunde. Der Strand ist sehr schön, aber leider haben wir nur noch für dreißig Minuten Sonne, weil wir ein wenig spät dran sind. Trotzdem hat es sich meines Erachtens gelohnt diesen auch noch gesehen zu haben.

Heute Abend gehen wir gemeinsam Essen. Amalie, unser fehlendes Gruppenmitglied, ist heute noch glücklich zu uns gestoßen. Sie schläft aber nach ihrer abenteuerlichen Odyssee, die wir sicherlich in den nächsten Tagen zu hören bekommen. Das Essen war soweit ganz lecker und ich habe mich mit Carlos und Claudia unterhalten. Danach sind wir noch in die Bar. Heute haben dort sogar zwei Bands gespielt. Die Gruppe ist dabei leider so ein bisschen auseinander gefallen und ich bin zusammen mit Claudia zurück in die Unterkunft und habe mich schlafen gelegt.