8. Tag (25. November 2011)

Der Weg nach Hoi An

Der Weg nach Hoi An

Hoi An

Hoi An - Markt

Nach einem gemütlichen Start fahren wir mit dem Bus über den Wolkenpass nach Hoi An. Es regnet bereits, und der Himmel sieht grau in grau aus. So fahren wir die Straße nach Süden entlang. Es regnet mal stärker, mal schwächer. Als wir am Wolkenpass ankommen fahren wir durch den Tunnel, weil der Pass sich in Wolken befindet und seinem Namen alle Ehre macht. Gleich anschließend fahren wir durch Da Nang. Auf der Straße steht das Wasser zentimeterhoch und es sind kaum Motorroller zu sehen. Wir fahren entlang des China Beach, an dem ein Hotel Resort neben dem anderen hochgezogen wird. Es sieht alles ziemlich seltsam aus. Wir kommen in Hoi An im Hotel an und beziehen unsere Zimmer. Wenig später machen wir uns mit dem Schirm bewaffnet auf den Weg in die antike Altstadt. Ich bin froh, dass ich Sandalen anhabe, denn wir waten zum Teil bis zu den Knöcheln im Wasser. Beim Essen erwische ich heute irgendwie auch noch das Falsche. Eigentlich wollte ich Schweinefleisch haben, erwische aber einen Oktopus, der mit sehr wenig Schweinefleisch gefüllt ist. Nun ja, immerhin gibt es auch noch Reis und ein Bier dazu.

Danach starten wir im strömenden Regen die Stadt-Tour. Wir gehen durch die denkmalgeschützte Altstadt, die hauptsächlich aus Tunnelhäusern, Pagoden und Tempeln besteht. In jedem Haus ist ein Laden, so dass die ganze Altstadt einem Einkaufparadies gleicht. Zudem ist bemerkenswert, dass mehrheitlich höherwertige Waren angeboten werden. Doch zuerst besichtigen wir einen Tempel und erfahren, dass es im Daoismus einen Gott des Reichtums gibt. Ich denke das erklärt einiges. Weiter in der Altstadt besichtigen wir die japanische Brücke über den Kanal, welche das Chinesische mit dem Japanischen Viertel verband. Da die Brücke drei Jahre lang gebaut wurde befinden sich auf der einen Seite zwei Affen, die das Jahr des Baubeginns und auf der anderen Seite zwei Hunde, das Jahr der Fertigstellung symbolisieren. Danach besichtigen wir das Quan Thang Haus, eines der ältesten Gebäude der Stadt. Es ist gut erhalten und reichlich verziert. Leider steht es sehr nah am Fluss. Wie uns eine Markierung zeigt war das Haus zuletzt vor zwei Wochen überschwemmt und wird es wohl auch bald wieder so sein, da der Fluss bereits über die Ufer getreten ist und es immer noch nicht aufhört zu regnen. Wir verabreden uns zum Schluss noch zum Abendessen und danach geht jeder seines Weges. Ich schaue noch ein bisschen in die Läden und gehe im Anschluss schnell ins Hotel zurück, um erst einmal eine Dusche zu nehmen.

Wir waren in der Stadt zum Essen verabredet, ich hatte aber keine große Lust bei dem Regen noch einmal dorthin zu gehen. So haben Katrin und ich uns einfach in das Restaurant gegenüber verzogen und dort den Tag beim Essen ausklingen lassen.