13. Tag (30. November 2011)

Phnom Penh

Phnom Penh

Wir verlassen heute Vietnam und machen uns auf den Weg nach Kambodscha. Zuerst müssen wir uns vier Taxis organisieren, um vom Hotel zur Busstation zu kommen. Dies alleine ist schon eine echte Herausforderung bei diesem Verkehr. Wir schaffen es und schlängeln uns durch den Verkehr. An der Busstation angekommen steigen wir aus und erkennen zuerst gar nicht wo der Bus abfahren soll. Nach einer Weile sehen wir die anderen und gesellen uns dazu. Der Bus steht auch bereits bereit und wir warten trotzdem bis andere Leute eingestiegen sind, als der Bus plötzlich wegfährt. Wie uns gleich erklärt wir darf der Bus hier nur kurz halten, da es nämlich keine Busstation gibt, sondern die Busse nur einfachen am Straßenrand stehen. Nachdem der Bus einmal um den Block gefahren ist und wieder anhält, können auch wir einsteigen und das Gepäck wird verladen.

So beginnt also unsere Fahrt nach Kambodscha. Nach ca. zwei Stunden erreichen wir die Grenze. Der Übertritt verläuft problemlos, ich bin nur sehr irritiert, dass jeder erkennungsdienstlich behandelt wird. D.h. man muss seine Fingerabdrücke abgeben und wird fotografiert. Ich möchte jetzt lieber nicht wissen, an welche Staaten diese Daten verkauft werden. Ich war echt ein bisschen geschockt. Jedoch muss ich sagen, dass es in Kambodscha viel ruhiger abläuft und viel mehr Grün zu sehen ist als in Vietnam. Gleich hinter der Grenze halten wir zum Mittagessen an, aber ich habe keinen Hunger.

Nach einer weiteren Stunde erreichen wir den Mekong und setzen mit der Fähre über. Währenddessen können wir aussteigen und auch ein paar Bilder machen. Die bettelnden Kinder sind nicht so angenehm, gehören hier aber wohl zum Alltag. Nach einer weiteren Stunde erreichen wir endlich Phnom Penh und checken in einem Gästehaus ein.

Gleich anschließend machen wir eine Stadtbesichtigung mit einem Tuk Tuk. Wir fahren zum Hügel Wat Phnom
und besichtigen dort einen Budda-Tempel, der sehr schön ist. Etwas weiter machen wir Station am Gedenkplatz der Frau, die der Stadt ihren Namen gegeben hat. Die Stadt an sich, und auch die Sehenswürdigkeiten machen sie bereits jetzt zu einer Stadt, in der man sich ein paar Tage wohlfühlen kann.

Zum Abschluss unserer Tour schauen wir uns noch den Unabhängigkeitsplatz an und machen zuletzt einen Stopp am Königspalast, den ich unbedingt noch sehen will. Doch bereits heute ergeben sich tolle Fotomotive im Abendlicht.

Danach machen wir uns direkt auf zur Happy Hour in einer Bar und gehen gleich danach in einem netten Restaurant mit Blick auf den Fluss essen. Anschließend dachte ich wir gehen noch in eine Bar mit Live Musik, aber wir landen in einer Diskothek, in der nichts los ist. So verschwinde ich wieder nach einem Bier und finde meinen Schlaf.