11. Tag (28. November 2011)

Mekong Delta

Mekong Delta

Wir wechseln das Zimmer! Ein gutes Bett ist immer noch besser als ein Fenster.

Nach dem Frühstück brechen wir ins Mekong Delta auf. Mit dem Bus geht es aus der Stadt hinaus. Innerhalb der Stadtgrenzen ist am Montagmorgen der Verkehr noch schlimmer als gestern. Auf der einzigen Autobahn des Landes läuft es dagegen recht rund. Nach etwas mehr als einer Stunde erreichen wir einen der neun Arme des Mekong. Es ist immerhin einer der zehn längsten Flüsse der Erde ist. Das zeigt sich auch schon an der Breite dieses einen Arms. An der Stelle an der wir das Boot besteigen, welches uns auf die andere Seite bringen wird, beträgt die Breite ca. drei Kilometer. Auf der Wasserstraße befinden sich zahlreiche kleinen Schiffe und erstaunlich viele Schuten, die mit Sand für die Landgewinnung in Saigon beladen sind.

Auf der anderen Seite machen wir Station an einer Süßigkeiten-Manufaktur, die nur aus Kokosnüssen und Zucker ein sehr leckeres Bonbon herstellt. Ich habe natürlich gleich welche kaufen müssen. Die Kokosnüsse werden geraspelt. Anschließend wird der Saft unter einer Presse herausgepresst. Die entstandene Milch wird danach mit Zucker versetzt und so lange gekocht und geknetet bis daraus das Bonbon entsteht.

Eine weitere schöne Erfahrung dort war eine Pyton Schlange, welche man sich um die Schultern legen konnte. Echt klasse, die Kühle der Schlange zu spüren. Es wurden natürlich auch entsprechende Fotos gemacht, die ganz gut geworden sind, meine ich.

Weiter geht es von dort aus mit Tuk Tuks durch die Umgebung, so dass wir auch hier noch einen Einblick bekommen. Was natürlich auffällt ist, dass überall am Wegesrand Häuser stehen und gesiedelt wird. Was aber auch nicht wirklich verwundert, wenn man weiß, dass ca. 17.000.000 Menschen im Delta leben. Wir machen einen Stopp und essen ein paar Früchte und trinken einen Kaffee dazu, der auf eine recht spezielle Weise zubereitet wird. Es kommt zuerst recht fette Kondensmilch ins Glas, anschließend tropft das heiße Wasser durch das Kaffeepulver ins Glas. Der Kaffee und die Milch müssen im Anschluss daran mit dem Löffel vermischt werden. Ist dies geschehen wird das Ganze in ein, bis zum Rand mit zerstoßenem Eis gefülltes Glas geschüttet und mit dem Strohhalm getrunken.

Wir fahren weiter durch die Gegend und kommen zu einem kleinen Restaurant in dem wir etwas zu Mittag essen. Es sind mehrere kleinere Happen die uns gereicht werden. Später steigen wir jeweils zu viert in ein kleines Boot um und werden durch einen kleinen Bach, der an beiden Ufern von Wasserpalmen gesäumt wird, in wenigen Minuten wieder zum Mekong zurück gefahren. Dort steigen wir wieder in das größere Boot um und fahren zurück zum Ausgangspunkt. Von dort werden wir mit dem Bus wieder in die Stadt gebracht.

Ich nehme eine Dusche und gehe anschließend noch Geld wechseln, bevor wir uns zum gemeinsamen Abendessen treffen. Heute werden uns viele Leute verlassen, deren Tour hier zu Ende ist. Morgen gibt es dann neue Mitreisende, mit denen wir den restlichen Weg nach Bangkok in Angriff nehmen.

Am Abend sind wir noch zu unserem Abschlussessen ausgegangen. Mit dem Taxi ging es in die Stadt zu einem Restaurant im 14. Stock, welches einen schönen Blick über die Stadt bot. Das Essen war mal wieder richtig gut. Im Anschluss haben wir noch eine Bar unsicher gemacht und waren gegen Mitternacht wieder im Hotel zurück.