34. Tag (20. November 2010)

Amazonas

Amazonas

Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Rückweg nach Manaus. Wir sind alle in den Booten und fahren bereits gut eine halbe Stunde den Fluss hinunter, als mir sehr erschreckt einfällt, das ich meinen Hut am Haken im Bungalow habe hängen lassen. Es ist zu spät, wir können nicht mehr umdrehen. So bleibt mir nur noch die Hoffnung dass die Lodge meinen Hut, den ich nun bereits seit 14 Jahren auf jeder Reise dabei hatte, nach Hause schickt.

Die Fahrt den Fluss hinunter versuche ich trotzdem zu genießen, zumal ich ja die Hinfahrt nicht wirklich genießen konnte. Wir steigen wieder in den Amazonas-Dampfer um und fahren den Amazonas hinauf. Dabei haben wir noch sehr viel Glück und können noch ein paar Amazonas-Delfine erspähen, die sich freudig im Wasser tummeln. Wieder in Manaus zurück, und immer noch von den Dimensionen des Flusses beeindruckt, besteigen wir einen Bus, der uns direkt zum Flughafen bringt. Martin und ich fliegen noch gemeinsam nach Brasilia, wo sich unsere Wege trennen. Er reist in den Süden weiter, während ich mich auf den Rückweg nach Europa mache.