13. Tag (30. Oktober 2010)

Bonito - Rio de la Prata

Bonito - Rio de la Prata

Bonito - Rio de la Prata

Das Frühstück im Hostel war gut. Weil der Truck kaputt ist und wir deshalb keine Ausrüstung bei uns haben sind wir gezwungen in Hostels zu übernachten. Den Komfortgewinn genießen wir natürlich alle.

Gleich am Morgen haben wir uns getroffen und sind zusammen zum Rio de la Prata gefahren. Es ist heute bewölkt und hat es kurz geregnet, als wir angekommen sind. Wir liegen währenddessen unter einem Dach in der Hängematte und warten ab. Danach bekommen wir unseren Wet Suite zum Schnorcheln und werden auf der Ladefläche eines Pick-ups zum Ausgangspunkt gefahren. Von dort aus ist es noch eine halbe Stunde Fußweg durch den Dschungel, bevor wir den Einstiegspunkt unserer Schnorchel Tour erreichen. Das Wasser ist kristallklar und warm. Die Sonne blinzelt inzwischen auch wieder ein wenig durch die Wolken. Wir steigen ins Wasser und genießen die Umgebung an der Quelle des Bachs. Es ist bemerkenswert schön hier. Durch die Strömung ist es einfach den Bach entlang zu treiben, und dabei die Fische im kristallklaren Wasser beobachten zu können.

So verbringen wir den ersten Teil der Strecke. Als man zwischendurch den Kopf aus dem Wasser nahm konnte man den dichten Dschungel an beiden Ufern des Baches sehen. An den Stromschnellen haben wir eine Pause eingelegt, den Bach verlassen und mussten über ein paar Meter diese umgehen, bevor wir wieder ins Wasser steigen konnten. Gleich darauf machen wir einen weiteren Zwischenstopp an einer großen Quelle, die so viel Wasser aus dem Bachboden ausspuckt, dass der Sand dort zu brodeln scheint. Wir versuchen hinunter zu tauchen, was mit den Neoprenanzügen gar nicht so einfach ist. Hier versuchen wir auch mit unserer Unterwasserkamera ein Unterwassergruppenfoto zu machen, was uns erst gelingt als sich alle an einem Bootssteg unter Wasser festhalten können.

Anschließend machen wir uns auf die letzte Strecke im Rio de la Prata, wo die Sichtweite nicht mehr ganz so groß ist. Dafür war der Fluss breiter und hatte außerdem viel Fisch. An dem Punkt, an dem wir wieder aus dem Fluss gestiegen sind wartete noch eine kleine Überraschung auf uns. Es waren Dutzende von gelben Schmetterlingen an einer kleinen Wasserpfütze sehen. Sie flatterten dort wild umher und bildete eine tolle Szenerie.

Nach der Tour fuhren wir wieder mit dem Auto zur Farm, wo es noch einen leckeren Brunch gab und wir unsere Bäuche vollgeschlagen haben. Im Anschluss genossen wir noch die Hängematte, bevor es wieder zurück nach Bonito ins Hostel ging.

Da es noch recht früh war ging ich mit Richard, Ian und James in die Stadt um ein Bier zu trinken. Wir haben auch versucht eine Idee zu bekommen, wie wir uns morgen zu Helloween verkleiden sollen. Aber uns ist nichts eingefallen und so beschlossen wir früher ein Bier trinken zu gehen. Als wir dort saßen, uns unterhielten und das Bier genossen, hat es zu regnen begonnen. Es schüttete so heftig das wir uns nicht mehr vom Fleck trauten. Wir gingen deshalb dazu über auch gleich noch zu Abend zu essen. Es hörte auch nach dem Essen nicht auf zu schütten und so zogen wir es vor mit einem Taxi wieder zurück zum Hostel zu fahren.

Am Abend haben wir zusammen Karten gespielt, weil keiner mehr Lust hatte sich auf den Weg in die Stadt zu begeben. Ein Hostel hat heute sicherlich viele Vorteile gegenüber einem Zelt!