9. Tag (29. Oktober 2009)

Sambia

Sambia

Sambia

Heute haben Jörg, Daniela, Angelika und ich Fahrräder ausgeliehen und sind mit einem Führer durch die ausgedehnten Wälder gefahren. Zuerst haben wir einen langgestreckten Anstieg hinter uns gebracht und waren froh, den Gipfel erreicht zu haben. Es ist eine hügelige Landschaft, die sehr stark an deutsche Mittelgebirge erinnert. Die Aussicht was fantastisch. Obwohl die Sicht sehr gut war konnten wir den Malawi-See nicht erkennen.

So sind weiter einen Höhenweg entlanggefahren und haben immer wieder zwischendurch eine Pause eingelegt. Die Abfahrten haben Spaß gemacht und waren auch nicht so anstrengend. Später wurde der Weg schmäler und damit auch sehr reizvoll mit dem Rad durchzufahren. Es ist verblüffend, dass dieser gesamte Wald einmal von Menschenhand aufgeforstet wurde und somit zum größten künstlich geschaffenen Wald Afrikas zählt.

Nach einem halben Tag waren wir recht ausgepumpt wieder im Camp zurück. Nachdem wir die Fahrräder abgegeben hatten und eine Dusche den Schweiß abgewaschen hat, begaben wir uns an den See um den Nachmittag zu genießen. Es war jedoch recht windig und die Sonne brannte stark, so dass wir nach kurzer Zeit unsere Sachen wieder zusammengepackt haben, um uns auf die Terrasse der Lodge in den Schatten zurückzuziehen.

Dort saßen wir, und mit der Zeit haben sich immer mehr Leute unserer Gruppe eingefunden. So verbrachen wir dort den ganzen Nachmittag und auch den ganzen Abend, bis wir irgendwann uns auf dem Weg in Bett gemacht haben.