7. Tag (24. Oktober 2009)

South Luangwa NP

South Luangwa NP

South Luangwa NP

South Luangwa NP

Gleich nachdem das erste Licht des Tages sich zeigte bin ich heute aufgestanden und habe die Morgenstimmung kurz nach Sonnenaufgang auf mich wirken lassen. Am Flussufer war noch ein Flusspferd zu erkennen, welches gerade von seinem nächtlichen Ausflug wieder auf dem Weg ins Wasser zurück war. Anschließend ging es erneut auf Game Drive. Wir sehen bereits auf dem Weg in den Park einen Marabu und eine Giraffe, die gerade über die Straße marschiert und zuvor vorschriftsmäßig am Rand wartet um zuerst nach links und rechts zu schauen. Wir beobachten dies recht amüsiert. Als wir im Park angekommen sind fahren wir zu den Hippo Pools, in dem die Tiere auch heute Morgen faul im Wasser stehen und das Leben genießen.

Nach einer ganzen Weile in der wir auf keine Tiere gestoßen sind entdecken wir eine Gruppe Löwen die am Straßenrand im Schatten liegt. Wir vermuten, dass es sich um dieselbe Gruppe wie gestern Abend handelt und bleiben eine Weile um einfach nur zu schauen. Nur wenige Meter daneben können wir einen Geier sehen, der sich an einem Stück Aas zu schaffen macht.

Der Höhepunkt des heutigen Game-Drives war jedoch eine sehr große Gruppe von Wasserbüffel, die plötzlich vor dem Fahrzeug zwischen den Bäumen stand. Die Herde umfasste sicherlich mehr als 200 Tiere. Wir stoppen und stellen den Motor ab. Die Tiere beobachten uns und wir sie. Wir stellen den Motor wieder an und fahren langsam den Weg entlang. Gradewegs zwischen den Tieren hindurch. Sie machen uns recht langsam und unwillig den Weg frei. Ein tolles Erlebnis!

Wieder im Camp zurück gab es erst einmal Frühstück. Den Rest des Tages konnte jeder verbringen wie er wollte. Gegen Nachmittag haben wir uns anschließend auf den Weg zu einer Textilfabrik gemacht, welche der ganze Stolz der Region ist. Wir fahren ungefähr eine Stunde dort hin und können derweil das Leben entlang der Straße in uns aufnehmen und natürlich Fotos schießen. Heute wurde ausnahmsweise nicht gearbeitet. Unser Guide hat uns deshalb noch in sein Dorf eingeladen, da der Verkaufsraum nach wenigen Minuten angeschaut war. So stehen wir eine halbe Stunde später im Dorf und lassen uns das Familienleben in Sambia erklären. Die Kinder sind natürlich neugierig und für jeden Spaß zu haben. So schauen wir uns entsprechend um und werden auch in die Häuser geführt. Es wird noch in Kommunen zusammengelebt und es besteht weitgehend Tauschwirtschaft. Der Lebensstandard ist so ganz anders, als der uns bekannte.

Am Abend hat es noch ein Bier am Flussufer des Luangwa Rivers gegeben.